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Implantat oder GPS Chip für Katzen und Hunde?

Haben Sie Angst, dass Ihnen Ihr Hund oder Ihre Katze einmal entläuft? Hier erfahren Sie alles, was Sie wissen müssen, um das richtige GPS Gerät für Ihr Haustier auszuwählen. Zudem werden wir Ihnen die wichtigsten Unterschiede zwischen einem GPS Chip und einem RFID Chip aufzeigen.

Lesezeit : 12 min

Ihr Hund ist verschwunden oder während eines Spaziergangs einfach weggelaufen, weil er einem allzu verlockenden Geruch nicht widerstehen konnte? Ihre Katze ist drauβen auf Entdeckungstour gegangen, kam abends aber nicht wie gewohnt nach Hause zurück? Keine Sorge, zum Glück gibt es da immer noch das GPS Implantat für Hunde und den Micro GPS Chip für Katzen, die Ihnen in solchen Situationen dabei helfen, Ihr Tier schnell und einfach zu finden, um es zu sich zurückholen zu können.

Das hört sich doch nach der perfekten Lösung an, finden Sie nicht? Stimmt, aber leider handelt es sich dabei aktuell noch um Zukunftsmusik! Denn tatsächlich ist ein GPS Chip Implantat etwas, das es bis jetzt nur in Science Fiction Filmen gibt. Weder ein GPS Tracker Katze Implantat noch ein einpflanzbares GPS Implantat für Hunde existieren. Der Grund dafür besteht einfach darin, dass die GPS Implantat Technologie, die es erlauben würde, einen GPS Chip unter der Haut zu implantieren, noch nicht weit genug fortgeschritten ist. Demzufolge stellen sich momentan noch viele Probleme in Bezug auf die Durchführbarkeit einer GPS Ortungschip Implantation.

Generell gibt es zwei Alternativen: Sie können sich für ein RFID Implantat und/oder für einen GPS Chip für Katzen und Hunde entscheiden. Nachdem wir Ihnen erklärt haben, warum es nicht möglich ist, einen GPS Peilsender zu implantieren, erläutern wir Ihnen im Detail, wie stattdessen ein RFID Implantat und ein GPS Chip dafür sorgen, dass Sie sich nie mehr Sorgen darüber machen müssen, von Ihrem Haustier getrennt zu werden. Zudem werden wir die wesentlichen Unterschiede zwischen den beiden zuvor genannten Technologien beleuchten.

Zusammenfassung des Artikels:

Der Mythos hinter dem GPS Implantat für Katzen und Hunde

Ein Mann zeigt einen implantierbaren RFID Chip

Wäre es möglich, ein GPS Gerät zu implantieren, würden wir die Echtzeitposition unserer Lieblinge wahrscheinlich bereits jederzeit abrufen können. Doch obwohl es uns gelingt, technologische Komponenten immer weiter zu verkleinern, bestehen eben doch noch gewisse Beschränkungen.

Ein RFID Implantat ist kein GPS Implantat

Ein RFID Implant ist derzeit nicht in der Lage, GPS Ortungsinformationen zu übermitteln. Um den Unterschied zwischen einem RFID Impantat zur Identifikation Ihres Tieres und einem GPS Chip zu verstehen, benötigt man also ein bisschen Hintergrundwissen.

Das Auslesen eines RFID Chip, also eines elektronischen Identifikationschips, ähnelt dem Öffnen eines Aktenschranks. Wenn weggelaufene Hunde und Katzen gefunden werden, werden sie normalerweise zu einem Tierarzt oder in das örtliche Tierheim gebracht, denn einzig Tierärzte und Tierpfleger sind berechtigt, auf die Informationen über Ihr Haustier zuzugreifen, die auf dem Tierchip gespeichert sind. Ausgestattet mit einem Lesegerät sind Tierärzte und Tierpfleger in der Lage, die Identifikationsnummer Ihres Haustieres aus dessen Microchip auszulesen und so auch Zugang zu weiteren Informationen über Ihr Tier zu erlangen.

Was den GPS Chip an sich anbelangt, ist es ein bisschen so, als würde man jemanden anrufen und ihm genau sagen, wo man sich gerade befindet. So gibt es auch bei einem Telefongespräch einen Sender und einen Empfänger, die live miteinander kommunizieren. Auf ungefähr demselben Prinzip beruht auch die gesamte GPS Technologie. Das sogenannte Live Tracking ermöglicht es, dass ein GPS Chip Informationen über seine aktuelle GPS Position in Echtzeit an einen Empfänger, zum Beispiel Ihr Handy, sendet. Auf diese Weise wissen Sie jederzeit darüber Bescheid, wo sich Ihr Haustier gerade aufhält.

Wichtig ist: ein RFID Chip ist kein solcher Sender. Er ist lediglich ein Medium, auf dem Informationen gespeichert sind, die mithilfe eines Lesegeräts für Microchips aus nächster Nähe ausgelesen werden können.

Herausforderungen bei der Verkleinerung technologischer Komponenten

Obwohl die Fortschritte in Bezug auf die Verkleinerung von RFID Chips wirklich bemerkenswert sind, gestaltet sich die sogenannte Miniaturisierung bei einem GPS Chip ungleich schwieriger. Wie sollte es schlieβlich möglich sein, eine GPS Antenne, ein GPS sowie ein GSM Modul und eine SIM Karte in einem Chip von der Größe eines Reiskorns unterzubringen?

Auch die Tatsache, dass zwingend ein Akku benötigt wird, damit ein solcher GPS Chip funktionieren kann, ist bis jetzt unerwähnt geblieben. Die Akkulaufzeit des Geräts ist dabei abhängig von der Gröβe des Akkus. Es ist somit nur bedingt sinnvoll, gewisse Gröβendimensionen zu unterschreiten (denn ab einer bestimmten Akkugröβe würde der GPS Chip nur noch über wenige Stunden Akkulaufzeit verfügen, was ein zwei- bis dreimaliges Aufladen pro Tag erfordern würde, sodass der tatsächliche Nutzen des GPS Chip am Ende minimal wäre). Dieses Problem ist also ziemlich komplex.

Das ungelöste Problem in Bezug auf die Wiederaufladung

Würde man davon ausgehen, dass die GPS Technologie in einen implantierbaren Microchip integriert werden könnte, würde man gleich darauf vor der nächsten groβen Herausforderung stehen. Wie wird der eingepflanzte GPS Chip mit Energie versorgt? Wie wir bereits festgestellt haben, wird ein solcher GPS Ortungschip notwendigerweise durch einen Akku gespeist und ebendieser Akku muss wiederum regelmäßig aufgeladen werden. Ist der GPS Chip einer Katze oder einem Hund aber erst einmal unter die Haut implantiert, wie würde man ihn dann noch erreichen, um ihn mit dem nötigen Strom zu versorgen?

Angenommen die Lebensdauer des Akkus würde etwa fünf Jahre betragen, so würde das außerdem bedeuten, dass ein solches GPS Implantat zumindest einmal im Leben des Tieres teilweise ersetzt werden müsste. Der Akkuwechsel würde für das Tier also in jedem Fall einen erneuten Eingriff und für den Besitzer weitere Kosten mit sich bringen.

Die Funktionsweise eines RFID Chip

Ein RFID Chip und eine Injektionsspritze

Die Technologie hinter einem RFID Chip

Der RFID Chip zur eindeutigen Identifizierung von Haustieren ist ungefähr so groβ wie ein Reiskorn. Dieses RFID Chip Implantat, das mit einer Injektionsspritze unter Vollnarkose platziert wird, verfügt über einen integrierten Mikroschaltkreis.

Die Funktionsweise eines RFID Chip basiert im Allgemeinen auf der Technologie der Radiofrequenz-Identifikation (RFID). Diese kommt ebenfalls beim kontaktlosen Bezahlen mit Ihrer Bankkarte oder oftmals auch im öffentlichen Verkehr beim Entwerten Ihrer Fahrkarte zum Einsatz. Die auf dem RFID Chip gespeicherte Identifikationsnummer des Haustieres ist mit einem speziellen Lesegerät für Microchips auslesbar. Mithilfe dieser Nummer können im Anschluss wiederum weitere individuelle Informationen über das Tier in Erfahrung gebracht werden.

Der Preis für die Einpflanzung eines RFID Chip hängt stark vom Tierarzt ab, durch den Sie Ihrem Haustier den Identifikationschip implantieren lassen. Deshalb ist es empfehlenswert, sich vorher eingehend zu informieren, um so sicherzustellen, dass der in Rechnung gestellte Preis nicht frei aus der Luft gegriffen ist (bitte bedenken Sie aber, dass regional sogar die Pflicht bestehen kann, Ihren Hund oder Ihre Katze chippen zu lassen).

Wozu dient ein RFID Chip?

Anhand von RFID Chips können beispielsweise bundesweite Haustierzählungen oder breite Gesundheitsbeobachtungen stattfinden. Natürlich stellen solche Microchips aber vor allem eine wertvolle Unterstützung bei der Suche nach verschwundenen Tieren dar. Ein RFID Chip sollte somit definitiv nicht als überflüssig betrachtet werden. Vielmehr ermöglicht er es, das Verschwinden, aber auch das Entführen und Schmuggeln von Haustieren aufzuklären und zu verhindern. Alles in allem ist ein solcher Microchip für eine Katze oder einen Hund also wie eine Art Personalausweis.

Wie macht man sich einen RFID Chip zu Nutze?

Wie finden Sie Ihre Katze oder Ihren Hund dank eines RFID Chip wieder? Sollte Ihr Haustier einmal verschwinden, was wir natürlich nicht hoffen wollen, so können Sie als dessen Besitzer neben diversen anderen Suchmaβnahmen auch Tasso und/oder weitere Haustierregister über den Verlust informieren. Dazu wird lediglich die Identifikationsnummer Ihres Tieres benötigt, die eben auch auf dessen implantierten RFID Chip gespeichert ist.

Wird ein Haustier gefunden, so wird zunächst der RFID Chip mit der Identifikationsnummer des Tieres ausgelesen, um mithilfe eben dieser Nummer alle nötigen Informationen über den Haustierbesitzer in Erfahrung zu bringen. Dieser wird anschlieβend mithilfe der so gewonnenen Kontaktdaten darüber informiert, dass sein Tier gefunden wurde.

Für Besitzer eines vermissten, aber gechipten Haustieres besteht dank des implantierten RFID Chip ungefähr eine Wiederfindungschance von 40 Prozent. In jedem Fall ist es aber natürlich wichtig, die für die Katze oder den Hund hinterlegten Informationen, besonders im Falle eines Besitzerwechsels, zu überprüfen und gegebenenfalls zu aktualisieren.

Funktionsweise des GPS Chip für Katzen und Hunde

Eine Katze trägt ein Halsband mit einem GPS Chip

Was ist ein GPS Chip?

Ein GPS Ortungschip für Katzen und Hunde kann als Teil eines gröβeren Systems betrachtet werden, das der Ortung des Haustieres dient. Es handelt sich dabei um einen Sender, der zur Geolokalisierung Daten an einen Empfänger, beispielsweise eine mobile App auf dem Smartphone, übermittelt. Beachten Sie, dass das Intervall, in dem neue GPS Koordinaten gesendet werden, individuell festgelegt werden kann (Sie können sowohl alle zehn Sekunden als auch alle zehn Minuten eine neue GPS Position erhalten).

Damit ein GPS Chip funktionieren kann, wird zwingend ein Akku benötigt, der auch regelmäßig wieder neu aufgeladen werden muss. Ein solcher Akku besitzt allerdings nur eine begrenzte Lebensdauer, was bedeutet, dass dieses Bauteil des GPS Chip etwa alle fünf Jahre ersetzt werden muss. Darüber hinaus ist oft auch zusätzlich eine SIM Karte in den GPS Chip integriert (um die GPS Position, die das Ortungsgerät ermittelt, an den Empfänger übertragen zu können).

Ein geprüfter und an Haustiere angepasster GPS Chip

Es gibt zahlreiche GPS Geräte, die sich oftmals stark in ihren Merkmalen unterscheiden. So kann man zum Beispiel zwischen einem Ortungschip mit und ohne monatlichem Abonnement oder basierend auf anderen variablen Formaten wählen. In der Regel ist ein GPS Chip aber immer in einem Kästchen verbaut, das ungefähr die Gröβe einer kleinen Streichholzschachtel hat. Da ein solcher GPS Chip insgesamt relativ leicht ist, ist er sowohl für Katzen als auch für Hunde geeignet und kann jeweils am Geschirr oder Halsband des Tieres befestigt werden (mit Abreiβmechanismus bei Katzen). Zudem sollte Wasserdichtigkeit (nach IP67-Norm) zu den Standardeigenschaften des Geräts zählen, sodass die Streifzüge des Haustieres überall und jederzeit problemlos verfolgt werden können.

Ein solcher GPS Chip ist für einen großen Hund ebenso geeignet wie für einen kleineren Hund oder eine Katze. Bei einer kleineren Katze oder einem Kätzchen hängt die Eignung jeweils ganz individuell vom Tier ab. In jedem Fall sollten Sie darauf achten, Ihr Haustier bereits bevor Sie sie es zum Echtzeit Tracking mit einem GPS Chip ausrüsten, an das Tragen eines Geschirrs oder Halsbands zu gewöhnen.

Wie funktioniert ein GPS Chip für Hunde?

Generell gelten Hunde als treue Heimtiere, die das Grundstück normalerweise nur an der Seite ihres Besitzers verlassen. Auf der anderen Seite haben einige der Vierbeiner ihren ganz eigenen Kopf und gehen gerne auch mal alleine auf Erkundungstour, andere sind sogar richtige Ausreiβer. Auch ängstliche Hunde laufen oft von daheim weg, wenn ihnen dort etwas Angst macht. In all diesen Fällen kann Ihnen ein GPS Chip für Hunde dabei helfen, Ihren vierbeinigen Liebling mittels der Funktion, die eine GPS Geolokalisierung in Echtzeit und ohne Distanzlimit erlaubt, jederzeit leicht wiederzufinden. Dank der Möglichkeit, sich die GPS Position Ihres Tieres auf der Karte oder in der Kompass- beziehungsweise Radaransicht anzeigen zu lassen, wird die Ortung Ihres Hundes mit dem GPS Chip für Hunde, zum Beispiel während Spaziergängen, zum Kinderspiel. Ihren Hund finden Sie so überall und jederzeit schnell wieder.

Warum sollte man seine Samtpfote mit einem Katzen GPS Chip ausrüsten?

Katzen sind im Vergleich zu Hunden unabhängiger. Egal ob sie es sich drinnen gemütlich gemacht haben oder nach drauβen gehen, um ihr Territorium zu durchstreifen, Katzen brauchen dabei nicht unbedingt Gesellschaft. Für Katzenhalter ist es damit natürlich umso spannender, mehr über die Lage und die Gröβe des Reviers ihrer Katze zu erfahren. Daher ist ein GPS Chip Katze auch weit davon entfernt, eine reine Spielerei zu sein und ermöglicht es Besitzern stattdessen, jederzeit darüber Bescheid zu wissen, wo sich ihr Katzenliebling gerade aufhält.

Sie werden sicherlich zustimmen, dass ein GPS Chip für Katzen nun wirklich kein Accessoire darstellt, wenn man bedenkt, dass in Deutschland alle zehn Minuten eine Samtpfote verschwindet. Die Funktionsweise eines GPS Chip für Katzen ist übrigens dieselbe wie die eines GPS Chip für Hunde. Bleibt Ihr Liebling abends einmal lange verschwunden, so können Sie Ihre Katze orten und wissen dank des GPS Chip Mini innerhalb von ein paar Augenblicken, wo Sie Ihre Katze finden und können sie auf diese Weise schnell in Sicherheit bringen.

Weitere Merkmale eines GPS Chip

Es ist schwierig, eine allgemeine Einschätzung in Bezug auf das beste GPS Gerät auf dem Markt abzugeben, denn ein solches Urteil hängt stark davon ab, was man sich individuell von einem GPS System für Tiere erwartet. Abgesehen von einigen generell wichtigen Aspekten wie der Genauigkeit der Ortung können manche GPS Geräte durch zahlreiche Zusatzfunktionen überzeugen, die über die eines reinen Geräts zur Ortung hinausgehen. Die zurückgelegte Strecke, die Durchschnittsgeschwindigkeit, der Postionsverlauf des Tieres sowie zusätzlich aus dem Aktivitätstracking gewonnene Informationen stellen für Haustierbesitzer sicherlich weitere nützliche Daten dar, dank derer sie ihren Liebling noch besser kennenlernen können.

Einige GPS Geräte bieten sogar die Möglichkeit, zum Beispiel einen Garten als umgegrenzten Bereich zu definieren (mithilfe eines Geofences beziehungsweise eines virtuellen Zauns). Wenn die Katze oder der Hund eine solche Sicherheitszone betreten oder verlassen, wird ein Alarmsignal an das Smartphone des Besitzers gesendet (Benachrichtigungen über die kostenlose App für iOS und Android). Dieses Ausreiβschutzsystem ist sehr nützlich und ermöglicht es, schnell zu reagieren, wenn sich ein Hund beispielsweise einmal unter dem Gartenzaun hindurchgräbt und ausreiβt.

Zahlreiche GSM-Antennen machen es möglich, dass Nutzer von GPS Chips mit Abonnement von einer Netzabdeckung von nahezu 100 Prozent profitieren, was wiederum eine präzise GPS Ortung in Echtzeit und ohne Distanzlimit erlaubt. Auf diese Weise ist es möglich, die GPS Position eines Tieres auch auf dem Land oder im Wald jederzeit exakt zu orten und zu verfolgen.

Zuletzt könnte Sie bei Ihrem Vergleich verschiedener GPS Chips vielleicht noch ein integriertes Modul zum Training Ihres Haustieres interessieren, das auf dem Prinzip der positiven Verstärkung basiert, die sich viele Halter von Haustieren gerne zu Nutze machen. Um Ihren Hund oder Ihre Katze zu trainieren, brauchen Sie den GPS Chip nur bei jeder Mahlzeit vibrieren oder klingeln lassen. Nach kurzer Zeit wird Ihr Liebing das Klingeln oder Vibrieren seines GPS Chips mit dem Futter in seinem Napf in Verbindung bringen. Wenn Ihr Hund dann beim Spazierengehen einmal durch einen interessanten Geruch abgelenkt wird oder Ihre Katze abends mal wieder lange nicht nach Hause zurückkehrt, können Sie Ihr Haustier mit einem einfachen Klick daran erinnern, sich auf den Heimweg zu machen, um die Essenzeit nicht zu verpassen.

Die Bedeutung der Akkulaufzeit

Oben haben wir bereits festgestellt: die Akkulaufzeit eines Geräts hängt direkt von der Größe des verbauten Akkus ab. Dieser Umstand stellt folglich eine echte Einschränkung dar, wenn es darum geht, ein GPS System weiter zu verkleinern. Der Wert und der Nutzen eines Hunde oder Katzen GPS Chips hängen schlieβlich stark von dessen Akkulaufzeit ab. So sollte dem Besitzer eines weggelaufenen Tieres dank einer entsprechend langen Akkulaufzeit in jedem Fall auch genügend Zeit für die Suche seines Haustieres bleiben und das, obwohl ein solcher Tierchip natürlich trotzdem regelmäßig aufgeladen werden muss.

Der GPS Chip und der RFID Chip: zwei sich ergänzende Technologien

Ein Hund trägt einen an seinem Halsband befestigten GPS Chip

Der Mythos vom unter die Haut implantierten GPS Chip hält sich hartnäckig und verbirgt sich hinter verschiedenen Namen: implantierter Ortungschip für Katzen, implantierter Ortungschip für Hunde, GPS Tracker Katze Implantat, GPS Tracker Hund Implantat... Wie man das Ganze aber auch immer nennt, bei einem einpflanzbaren GPS Implantat handelt es sich leider um ein Fantasieprodukt.

Was allerdings durchaus existiert, ist ein elektronischer RFID Chip, der zur Identifikation eines Tieres als Chip unter der Haut implantiert werden kann. Die Möglichkeit, ein Heimtier mithilfe eines solchen RFID Implantat identifizieren zu können und die GPS Ortung mithilfe eines GPS Chip ersetzen sich übrigens keineswegs gegenseitig. Im Gegenteil, diese beiden Lösungen ergänzen sich und bieten Ihrem Liebling somit maximale Sicherheit und Ihnen als Besitzer hoffentlich einen gewissen Seelenfrieden.

Der RFID Chip oder wie Sie Ihr verschwundenes Haustier jederzeit wiederfinden

Die Implantation eines RFID Chip zur Identifikation eines Tieres ist im Falle von Katzen und Hunden nicht nur empfehlenswert, sondern teilweise sogar verpflichtend. Auf einem solchen elektronischen Microchip ist eine eindeutige Nummer gespeichert, mit deren Hilfe alle wichtigen Informationen über das Tier abgerufen werden können. Das Implantieren eines solchen Chips ist also ein erster Schritt und dient der Sicherheit des Haustieres enorm, da so zum Beispiel die Chancen um einiges gröβer sind, dass eine verschwundene Katze oder ein entlaufener Hund wiedergefunden werden.

Nicht jede Katze und jeder Hund tragen ein Halsband oder einen Anhänger am Halsband, auf dem sich die Kontaktinformationen des Besitzers finden. Wenn aber ein verlorenes Haustier gefunden wird, geht es in erster Linie darum, dessen Besitzer schnellstmöglich ausfindig zu machen. In diesem Fall stellt ein eingepflanzter RFID Chip, auf dem die Identifikationsnummer des Tieres gespeichert ist, eine gute und sichere Alternative dar, dank der der Haustierbesitzer schnell gefunden werden kann.

Der GPS Chip oder wie Sie nie mehr von Ihrem Hund oder Ihrer Katze getrennt werden

Aber noch besser als Ihr Haustier wiederzufinden, ist es, gar nicht erst von ihm getrennt zu werden. Ein GPS Chip hilft Ihnen dabei, zu verhindern, dass Ihr Haustier wegläuft oder sich verirrt. Ebenso wie einige Hunderassen als Ausreißer bekannt sind, gibt es einige Katzenrassen, deren Angehörige als besonders unabhängig gelten und dementsprechend gerne auf lange Entdeckungstouren gehen. Falls Ihr Freund auf vier Pfoten ebenfalls die unangenehme Angewohnheit hat, gerne mal zu verschwinden: ein GPS Chip wird definitiv ein nützliches Gerät für Sie sein.

Wo soll man bloβ mit der Suche nach einer entlaufenen Katze oder einem verschwundenen Hund anfangen, wenn man nicht einmal weiβ, wohin die Haustiere gegangen sind? Es beginnt eine Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Ein Hunde oder Katzen GPS Chip zeigt Ihnen hingegen in Echtzeit und ohne Distanzlimit die exakte Position Ihres Haustieres an. Sie als Besitzer müssen dann nur noch den Anweisungen auf Ihrem Smartphone folgen, um Ihr Haustier zu finden und es anschlieβend in Sicherheit bringen zu können.

Ein GPS Chip Implantat für Katzen oder Hunde wäre zweifellos von großem Nutzen für alle Haustierhalter, aber leider existiert so etwas einfach noch nicht. Mit dem GPS Chip und dem implantierbaren RFID Chip haben Sie aber stattdessen die Möglichkeit, zwei unterschiedliche, sich aber sehr gut ergänzende Technologien miteinander zu kombinieren.

Während ein RFID Chip Informationen enthält, die mithilfe eines Lesegeräts für Mikrochips ausgelesen werden können, sendet ein GPS Chip Standortinformationen an einen Empfänger. Somit stellen also sowohl ein RFID Implantat als auch ein GPS Ortungschip vielversprechende Möglichkeiten dar, um nicht von Ihrem Haustier getrennt zu werden oder es, falls genau das eben doch mal passieren sollte, zumindest schnell wiederfinden zu können.