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Nutzung der Kompassfunktion

Wenn Sie eine geliebte Person oder ein Tier finden wollen, die/das sich verlaufen hat, müssen Sie schnell eingreifen. Keine Zeit, eine Karte zu entschlüsseln um sich zurechtzufinden. Das kann in einem großen Park oder Wald schnell kompliziert werden. Hier kommt die erweiterte Realität (Radar) und der Kompass ins Spiel. Es ist wichtig, diese Funktionen vollständig zu verstehen, damit Sie nicht enttäuscht werden. Auch sollten Sie die Grenzen dieser Funktionen kennen.

Das Prinzip: Eine Berechnung zwischen zwei GPS-Punkten

Der Kompass und die erweiterte Realität (oder Radar) ermöglichen es, sich einfach zu orientieren und Ihren Tracker wiederzufinden. Diese geben Ihnen die Richtung an, in die Sie gehen müssen, um zum GPS-Punkt zu gelangen sowie die Entfernung zwischen Ihnen und dem Tracker. Die Informationen der Koordinaten werden an jeder neuen Position des Senders aktualisiert, um eine Echtzeit-Übertragung zu ermöglichen. Beachten Sie, dass der Super-Live-Modus (eine Position alle 10 Sekunden) automatisch aktiviert wird, wenn Sie den Kompass oder die erweiterte Realität verwenden, um das schnelle Wiederfinden Ihrer Angehörigen zu erleichtern.

Diese Daten werden aus den GPS-Positionen Ihres Telefons sowie den GPS-Koordinaten des Trackers erfasst. Das System berechnet die Entfernung zwischen den beiden Positionen und die Richtung, in welche Sie gehen müssen, um von Punkt A (Ihr Telefon) zu Punkt B (der GPS-Plotter) zu gelangen. Es funktioniert genauso wie, wenn Sie in Ihrem Navi nach Ihrer Route suchen. Nur dass sich in diesem Fall beide Punkte zu einem fest definierten Ort bewegen.

Einschränkungen: Zuverlässige Daten auf kurze Distanzen?

Jede GPS-Position hat eine Fehlerquote von wenigen Metern, die mal größer oder kleiner ausfallen kann, je nachdem ob Sie sich im Innen- oder Außenbereich befinden. Im Falle der erweiterten Realität und des Kompasses muss man berücksichtigen, dass die Fehlerquote doppelt so hoch ausfällt: Zur Fehlerquote der Position Ihres Trackers kommt auch die Ihres Handys hinzu.

Wenn die gesuchte Person oder das Tier sich weit entfernt von Ihnen befindet, hat die Fehlerquote nur einen sehr geringen Einfluss auf die zu nehmende Richtung. Wenn der gesuchte GPS-Punkt hingegen etwa zehn Metern von Ihnen entfernt ist, kann die angezeigte Richtung falsch sein ebenso wie die Entfernungseinschätzung. Denn auf sehr kurzer Distanz werden die Fehlerquoten immer wichtiger. Wenn Sie zum Beispiel zu dem von Ihnen 10 Meter entfernten Sender gehen möchten, müssen Sie berücksichtigen, dass der Sender eine Fehlerquote von ca. 20 Metern haben kann und das eigene Handy eine Fehlerquote von etwa 15 Metern.

Die Lösung: Nutzen Sie aus nächster Nähe die Klingelfunktion

Vermeiden Sie daher die Nutzung des Kompasses und des Radars aus nächster Nähe. Entweder ist der/die Gesuchte für Sie sichtbar und in diesem Fall ist die Verwendung der Weenect App nicht notwendig oder er/sie ist in der Nähe, aber nicht sichtbar. In diesem Fall können Sie den Tracker klingeln lassen. Der Ton wird ihnen genau sagen, wo sich die gesuchte Person oder das Tier befindet.

Sie können damit ein Kind finden, das sich hinter einem Baum versteckt oder auch ein Tier, das in einem Busch verschwunden ist. Es ist auch möglich, dass Sie nach dem Tracker suchen, nachdem er im Gras verloren gegangen ist. In diesem Fall wird der Klingelton Ihre Suche beschleunigen. Alle Weenect Funktionen ergänzen sich gegenseitig und können Ihnen gemeinsam bei der Suche helfen.

Wie Sie gelesen haben, sind die erweiterte Realität und der Kompass sehr nützlich Werkzeuge, wenn und nur wenn sich der GPS-Tracker in relativ weiter Entfernung befindet (mindestens 100 Meter). Nein, Ihr Tracker oder die Weenect App funktioniert plötzlich nicht. Meist liegt das Problem darin, dass Sie mit einer der Grenzen der GPS-Technologie konfrontiert werden. Verwenden Sie daher aus kurzer Entfernung lieber den Klingelton für Ihre Suche.