Ihr geliebtes Tier, bisher das einzige Objekt Ihrer Aufmerksamkeit, wird teilen müssen: Sie bekommen ein Kind. Was wird sich durch dieses Ereignis für Ihren vierbeinigen Freund ändern?

Tiere und Kinder, bitte keine Vorurteile

Es kursieren viele Klischees über Haustiere und Kinder: Katzen, die für Babys gefährlich sind, Rache oder Eifersucht… Nichts davon ist bewiesen, aber, genau wie für Sie, ist die Geburt eines Kindes eine Quelle tiefgreifender Veränderungen für ein Haustier, was wesensgemäß häuslich und gewohnheitsliebend ist.

  • Vom ersten Moment Ihrer Schwangerschaft an kann Ihr Haustier spüren, was passiert, manchmal sogar vor Ihnen! Das ist kein Mythos: Unsere empfindlich auf Pheromone reagierenden Begleiter können den gesundheitlichen Zustand von Menschen auf so feinsinnige Art erkennen, wie sonst nur ein Mediziner…
  • Der Alltag ist durcheinander: Sie sind zu Hause präsenter, die Spaziergänge sind kürzer und/oder seltener, neue Dinge tauchen auf (Kinderwagen, Kinderbett, erstes Spielzeug)… Merkwürdig!
  • Das Baby ist geboren! Ihr Haustier muss sich mit diesem neuen Mitglied der Gruppe vertraut machen. Es merkt, dass Sie es nicht unbedingt in die Nähe lassen oder auch, dass Sie nicht zum Kuscheln zur Verfügung stehen, wenn das Baby auf Ihrem Arm ist: auch das kann es durcheinander bringen.

Außer, wenn Sie Ihr Haustier zugunsten Ihres Kindes völlig vernachlässigen, gibt es keine eifersüchtigen Reaktionen; Wenn Ihre Katze in Ihrem Haus zu markieren beginnt oder wenn Ihr Hund wieder an Gegenständen kaut, ist das vor allem Ausdruck der Destabilisierung angesichts des Neuen.

Ihr Haustier begleiten

Es ist also unnütz, böse zu sein: Die Nachricht, die Ihr Hund oder Ihre Katze Ihnen schickt, lautet: „Was ist los?“. Um sie zu beantworten, geben Sie ihm jeden Tag ein wenig Zeit, aber übertreiben Sie es nicht. Achten Sie darauf, seine Gewohnheiten einzuhalten: Fressenszeiten, Orte für Spaziergänge, etc.

Stecken Sie die neuen Grenzen, die es respektieren soll, gut fest: weisen Sie es ruhig aber bestimmt zurück, wenn es aufdringlich ist oder wenn es sich ein wenig zu wohl fühlt (die Katze legt sich in die Wiege). Es wird schnell lernen, dass es warten muss, bis es an der Reihe ist oder sich einen anderen Ort zum Entspannen finden muss.

Instinktiv spürt das Tier die Hierarchieebene des Neuankömmlings: Es versteht, dass man ihm große Bedeutung beimisst und dass es dasselbe tun muss. Ohne Ihr Haustier zu schikanieren, erinnern Sie es an seinen Platz in der Familie. Wenn Sie glauben, dass Sie die Tatsache, dass Sie weniger präsent sind „wieder gut machen“ können, indem Sie ihm den Eindruck geben, es über das Baby zu stellen, werden Sie auf gewisse Schwierigkeiten stoßen.

Zu guter Letzt, sollte die Geburt Ihres Kindes Ihr Haustier übermäßig destabilisieren, ist ein Besuch bei einem Verhaltenstherapeuten unerlässlich. Ein verängstigtes, aggressives, älteres oder traumatisiertes Tier kann unvorhersehbare Reaktionen zeigen und viel Zeit brauchen, sich an das Neue zu gewöhnen oder es sogar ablehnen, indem es wegläuft. Statten Sie Ihren Begleiter noch bevor das Baby zur Welt kommt mit einem Weenect Pets GPS-Tracker aus, um sich auf alle Eventualitäten vorzubereiten.

Die Ankunft eines Kindes im Haushalt läuft in der Regel sehr gut für Haustiere ab: Nach einer ersten Beobachtungsphase wird der Hund oder die Katze dem Neuankömmling gegenüber schnell zutraulich, bevor er in ihm einen Freund für’s Leben findet!