Ob sie das gleiche Dach teilen oder sich zufällig zum Spaziergang treffen, Hunde nutzen das Spiel als Kommunikations- und Entspannungsmittel. Was sagen ihre Spiele über ihre Charaktere und Beziehungen zu anderen Tieren aus?

Die Rolle des Spiels zwischen Hunden

Für Welpen und Kinder bedeutet Spielen, größer zu werden! Spielen ist Teil der Erziehung, und es ist viel mehr als nur eine Ablenkung: das Spielen ermöglicht Welpen, soziale Verhaltensregeln zu integrieren und das Zusammenleben zu erlernen. Jagen, kämpfen, Freunde von Feinden unterscheiden, die Hierarchie verstehen: Schon in den ersten Wochen nimmt der Welpe diese wesentlichen Kenntnisse auf, indem er mit seinen Brüdern und Schwestern spielt. Später wird ihm das Spiel auch zur Entspannung nützlich sein, sowie als Taktik zur Verführung…
Bis zu einem Alter von ca. 3 Monaten haben Welpen keine festen Rollen: mal Angreifer, mal
Unterwürfige, mal Jäger, mal Gejagte… Jenseits dieses Alters offenbaren sich die Persönlichkeiten: der Dominante gibt den Ton an, während die anderen akzeptieren, unter seiner Kontrolle zu stehen. In welche Kategorie fällt Ihr Begleiter?

Welche Arten von Spiel zwischen Hunden?

Kurz gefasst, Hunde spielen untereinander zwei Arten von Spiel: Kämpfen und Jagen.
Kämpfen ist das erste Spiel, das Welpen lernen zu spielen. Die Rauferei ist das pure Glück!
Beobachten Sie die kleinen Hunde: Sie klettern übereinander, springen, versuchen sich zu
erschrecken und beißen sich manchmal richtig! Quieken ist keine Seltenheit, aber mischen Sie sich nicht ein: So lernen junge Hunde, dass beißen und gebissen werden… weh tut!
Die Jagd ist ein höllisches Verfolgungsrennen: Das Spiel, das so richtig müde macht! Es ist eher ein Spiel unter erwachsenen Hunden. "Beute" und "Jäger" verfolgen einander und das lustige Spiel kann in einem Kampf enden.
Auf jeden Fall ist die Einladung zum Spielen klar: So, wie wenn Ihr Tier Ihnen verständlich machen will, dass es Spaß haben will, beugt es sich mit erhobener Hinterhand nach vorne. Während des Spiels sollten Sie keine Anspannung spüren: Auch wenn sie zu kämpfen scheinen, bleiben die Tiere entspannt und es sollten keine Verletzungen auftreten.

Spiel zwischen Hunden: Was zu beachten ist

Auch wenn das Spiel unentbehrliche soziale Interaktionen mit sich bringt und es dem Hund erlaubt,
sich gegenüber anderen Hunden zu öffnen, lassen Sie Ihren Hund dennoch keinen Unsinn machen. Seine Begeisterung muss kanalisiert werden!

Wenn Ihr Hund besonders verspielt ist oder wenn es sich um einen energiegeladenen
Welpen handelt, lassen Sie ihn keinen älteren Hund herausfordern, der weniger Geduld
haben und unvorhersehbare Reaktionen zeigen wird.

Selbst wenn das Spiel zwischen einem kleinen und einem großen Hund für beide bereichernd
sein kann (und amüsant zu beobachten ist!), sollte man es dennoch nicht fördern, denn der
Größenunterschied könnte zu Unfällen führen…

Zu guter Letzt, sollte einer der Hunde deutlich machen, dass er nicht interessiert ist
(Fluchtverhalten, offensichtliches Desinteresse, Angriff), greifen Sie ein!

Das Spielen ist unentbehrlich, wird von Hunden ihr gesamtes Leben lang praktiziert und ermöglicht ihnen, soziale Kontakte herzustellen. Wenn Ihr Begleiter besonders begeisterungsfähig ist und Sie befürchten, dass er sich während eines heftigen Verfolgungsrennens verläuft, statten Sie ihn mit einem Weenect Pets GPS-Sender aus: Seinen wilden Jagdpartien mit Freunden steht so nichts mehr im Wege… und Ihrem ruhigen Gewissen auch nicht!