Auszug: Sie werden in Kürze einen weiteren vierbeinigen Mitbewohner in Ihren Haushalt und Ihre Familie aufnehmen und wissen nicht, wie Ihr bisheriger Hund oder Ihre bisherige Katze drauf reagieren wird? Wir haben einige Ratschläge für Sie zusammengestellt, damit die Ankunft des Neulings bestmöglich vonstattengeht.

Ein neuer Mitbewohner in der Familie: Und damit kommt die Eifersucht?

Mein Kater, mein Ein und Alles? Eifersucht? Auch bei Tieren! Denn wie bei Menschen, gibt es diese auch in der Tierwelt. Und sie macht sich bemerkbar, sobald ein Neuankömmling in die Familie kommt! Was können Sie tun, dass sich Ihre beiden Artgenossen trotzdem gut miteinander verstehen werden?
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Eifersucht ist etwas ganz natürliches!

Für Ihre Katze oder Ihren Hund sind Sie der Mittelpunkt der Welt! Ihr Haustier ist loyal, ein Gewohnheitstier und ein treuer Begleiter: Aus diesem Grund lässt es Sie auch schnell spüren, wenn Sie sich einmal nicht genug um dieses kümmern: So führt Ihre Abwesenheit nicht selten zu Beschädigungen in der Wohnung oder unschönen Hinterlassenschaften… Muss sich Ihr bisheriges Haustier Ihre Aufmerksamkeit nun also mit einem neuen Tier teilen, kann dies schon etwas kompliziert werden!
Die Eifersucht bei Tieren ist auf jeden Fall nichts, was Sie auf die leichte Schulter nehmen sollten. Bei Ihrem bisherigen Hund oder Ihrer bisherigen Katze geht diese Eifersucht vor allem mit einem intensiven Stressfaktor einher. Ihr tierischer Begleiter fürchtet nämlich, Ihre bisherige Zuneigung zu verlieren und versucht demnach, sich davor zu schützen. Diese von Eifersucht verursachten Verhaltensweisen werden meist von weiteren Erscheinungen begleitet, die auf das Unbehagen hindeuten: Veränderung des Appetits bzw. Essverhaltens, ständiges Bellen bzw. Miauen sowie unkontrolliertes Kratzen. Kurz gesagt kann die Ankunft eines neuen Mitbewohners den alteingesessenen Artgenossen ganz schön durcheinander bringen und beinträchtigen.

Wie erkennen Sie Eifersucht bei Tieren?

Bei Tieren kann eifersüchtiges Verhalten mehrere Formen annehmen. Das damit verfolgte Ziel ist jedoch stets das Gleiche: Das bisherige Tier will um jeden Preis Ihre Aufmerksamkeit (zurück) gewinnen!
– Aggressives Verhalten gegenüber dem Neuankömmling oder Ihnen selbst: Dies ist die bekannteste aller Formen.
– Gleichgültigkeit („Wir tun so als hätte sich nichts verändert!“): Ihr bisheriges Tier ignoriert den Neuankömmling komplett und behandelt Sie von Oben herab. Dadurch will er Ihre Aufmerksamkeit erlangen.
– „Chaos stiften“: Ihr bisheriges Tier macht Unsinn, mutwillig Lärm und verschmutzt Ihre Wohnung. Sie erkennen Ihren Hund oder Ihre Katze nicht mehr wieder? Ganz normal! Das ist die Eifersucht!
– Mitunter entläuft das Tier auch mehrfach für mehr oder weniger lange Zeiträume oder kehrt erst nach längerer Abwesenheit wieder zurück.

Wie sollten Sie mit Eifersucht bei Tieren umgehen?

Es ist nicht immer einfach, Ihr bisheriges Tier zu beruhigen, wenn der Neuankömmling plötzlich in den Haushalt aufgenommen wird. Weniger problematisch ist es hingegen, wenn es sich bei dem Neuankömmling um eine andere Tierart handelt. So hält sich die Eifersucht meist in Grenzen, wenn sich z.B. zu einer Katze nun ein Hund dazugesellt – und dies obwohl die Beziehungen zwischen Hunden und Katzen bekanntlich eher schwierig sind. Außer „Sie“ als Mittelpunkt haben Hunde und Katzen nämlich oft gar nicht so viel gemeinsam.
Ganz anders verhält es sich, wenn es sich bei dem Neuankömmling um dieselbe Tierart wie bei dem bisherigen Bewohner handelt. Katzen werden diesen Konflikt auf ihre ganz eigene Art und Weise lösen: Häufig wird eine Katze dabei gegenüber der anderen dominant – meist wenn Sie gerade nicht hinsehen. Hunde tragen diesen Konflikt hingegen meist deutlich offener aus und nicht selten stehen Sie dabei genau in der Mitte zwischen den Fronten. Um solche Situationen weitestgehend zu vermeiden, sollten Sie gleich damit beginnen, beiden in Etwa die gleiche Zeit und Aufmerksamkeit zu gewähren und den friedlichen Umgang zwischen den beiden zu fördern: Dazu eigenen sich z.B. gemeinsame Streicheleinheiten sowie gemeinsame Spieleinheiten und Spaziergänge. Denken Sie auch daran, den beiden Ihre Anerkennung auszusprechen, wenn sich die beiden gut miteinander verstehen! Sollte dies nicht ausreichen und die Probleme weiterhin bestehen, können Sie auch auf spezialisierte Verhaltenstrainer für Tiere zurückgreifen.
Ihr neues Haustier ist in Ihrer Familie angekommen und Sie fragen sich, wie es sich mit dem bisherigen Bewohner versteht? Um etwas mehr darüber zu erfahren, was diese in Ihrer Abwesenheit eigentlich so tun, aber auch um Ihnen ein Gefühl von Sicherheit zu geben, empfehlen wir Ihnen unseren speziell auf Tiere zugeschnittenen GPS-Tracker Weenect Pets: Damit können Sie jederzeit und von überall nachverfolgen, was Ihre Liebsten den ganzen Tag lang unternehmen und können diesen sogar immer wieder eine kleine Grußbotschaft und ein nettes „Hallo“ schicken!