natürlich die Kälte. Wir haben die wichtigsten Ratschläge für Sie zusammengestellt, damit Sie Ihre Angehörigen optimal in dieser Jahreszeit unterstützen können.

Was Sie für Ihre Angehörigen in den Wintermonaten tun können

Kälte als das einzige Risiko im Winter? Für ältere Menschen nicht unbedingt. Wir haben für Sie eine Liste möglicher Risiken für Senioren im Winter zusammengestellt.

Wie Kälte von Senioren empfunden wird

Sowohl Hitze als auch Kälte werden mit zunehmenden Alter weniger stark empfunden wie noch in jüngeren Jahren. Anders gesagt fällt es damit vielen Senioren schwer, die winterliche Kälte in Ihrer Umgebung auch tatsächlich wahrzunehmen! Damit einhergehen können entsprechende Krankheiten wie Erkältung, Grippe, Auskühlung sowie in besonders schlimmen Fällen auch Frostbeulen und Unterkühlung. Achten Sie daher stets darauf, dass die ältere Person entsprechend der äußeren klimatischen Bedingungen angezogen ist: Denken Sie dabei auch an die Körperenden (Hände, Füße und auch den Kopf), diese sollten immer gut vor der Kälte geschützt werden. Zudem sollten Kleidungsstücke wie Pullover oder Westen sowie zusätzliche Decken stets griffbereit sein, damit diese bei Bedarf angezogen werden können und auch die Körpermitte immer warm bleibt.

Heizen, aber nicht überheizen

Gerade wenn nicht die entsprechenden Kleidungsstücke getragen werden, ist so mancher Senior dazu verführt, seine Wohnung zu überheizen. Doch dies ist überhaupt keine gute Idee. Als Grundregel gilt: Niemals über 21 Grad heizen! Die ideale Temperatur für das Wohnzimmer beträgt im Übrigen 20 Grad und für das Schlafzimmer 19 Grad. Wird die Wohnung hingegen stark überheizt, besteht die Gefahr einer schleichenden Dehydrierung (zusätzliches Problem dabei: Durst wird von älteren Menschen ebenfalls weniger stark empfunden). Sollte die Heizungsanlage nicht korrekt gewartet sein, besteht zusätzlich das Risiko einer Vergiftung. Sehr wichtig ist dabei auch, alle Innenräume täglich mehrere Minuten lang zu lüften, um einen Sauerstoffaustausch herbeizuführen und trockene Luft zu vermeiden.

Vorsicht bei bestimmten Medikamenten

Bestimmte Arten von Medikamenten können den Blutkreislauf beeinflussen und zu einer Verengung der Gefäße führen. Die Folge davon ist, dass der Körper selbst schlechter gegen die Kälte ankämpfen kann. Zu diesen Arten von Medikamenten zählen insbesondere Mittel gegen Bluthochdruck, gewisse Neuroleptika sowie manche Schilddrüsenhormone. Sprechen Sie den behandelnden Arzt gegebenenfalls auf diese Thematik an.

An die frische Luft gehen oder nicht?

Bei winterlicher Kälte ist die Versuchung, gemütlich in der eigenen Wohnung zu verbleiben, natürlich ziemlich groß. Wenn die betroffene ältere Person gesundheitlich schon recht anfällig ist und es sich um eine besonders eisige Kälte handelt, ist dies meist auch die bessere der beiden Optionen, denn gerade starker Wind, Schnee oder Glatteis könne schnell zu gefährlichen Stürzen oder Ähnlichem führen. Nichtsdestotrotz sollte nach Möglichkeit nicht vollständig auf winterliche Spaziergänge verzichtet werden, denn diese sind für die körperliche Fitness, aber insbesondere auch für das psychische Wohlergehen von sehr großer Bedeutung. Sobald also die Wintersonne scheint und es körperlich vertretbar ist, sollte Sie Ihren Angehörigen dazu motivieren, etwas an die frische Luft zu gehen: Ein kurzer Spaziergang reicht schon, um wertvolles Tageslicht und frische Luft zu tanken und sich neu belebt zu fühlen.
Tweet: Ungefähr 900.000 Personen über 60 Jahren leben in sozialer Isolation – sowohl von der Familie als auch von einem Freundeskreis

Die richtige Ernährung während der kalten Jahreszeit

Auf dem Speiseplan sollten gerade im Winter viele Vitamine stehen. In Frage kommen hierfür z.B. Suppen mit frischem Gemüse sowie frisches oder als Kompott verarbeitetes Obst. Ergänzen Sie dies mit langkettigen Kohlehydraten für eine gleichmäßige Energiezufuhr (z.B. Nudeln oder Reis). Auch die Portionsgröße sollten Sie während der kalten Jahreszeit etwas erhöhen, denn durch die Kälte erhöht sich der Grundumsatz des Körpers und dieser benötigt mehr Kalorien.

Der Winter ist eine Jahreszeit, die gerade ältere Menschen oft vor Schwierigkeiten stellt. Doch kältebedingte Beschwerden, soziale Isolation sowie psychische Probleme müssen nicht sein: Hier kommen insbesondere die Angehörigen ins Spiel: Gerade während dieser Jahreszeit sollten Sie immer für Ihren Angehörigen da sein und sicherstellen, dass es diesem an nichts fehlt. Dabei kann Ihnen unser speziell auf ältere Menschen zugeschnittener GPS-Tracker Weenect Senior sehr behilflich sein. Er ermöglicht es Ihrem Angehörigen darüber hinaus, seinen üblichen Aktivitäten an der frischen Luft nachzugehen: Im Falle eines Problems kann er Sie jederzeit problemlos erreichen – ob aus dem Freien oder aus der eigenen Wohnung. Damit können Sie und Ihr Angehöriger dem Winter und der Kälte ganz gelassen entgegen sehen!