Eine Entmündigung ist eine Entscheidung mit sehr weitreichenden Auswirkungen: Wenn die ältere Person definitiv nicht mehr dazu in der Lage ist, selbstständig Entscheidungen für ihr eigenes Wohlergehen zu treffen, kann eine Entmündigung notwendig werden. Doch damit einher geht natürlich auch der Verlust eines Großteils der menschlichen Freiheiten. Sollte man sich dennoch dazu durchringen? Oder gibt es sinnvolle Alternativen?

Was versteht man genau unter einer Entmündigung?

Die Entmündigung ist eine Maßnahme aus dem Bereich des Rechtsschutzes. Es handelt sich dabei um die stärkste Ausprägung einer solcher Maßnahme, denn mit erfolgter Entmündigung kann die betroffene Person eine Vielzahl von Rechtsgeschäften nicht mehr durchführen: Dazu zählen beispielsweise das Erstellen eines Testaments, die Verwaltung der finanziellen Mittel und Immobilen, das Wahlrecht oder auch das Möglichkeit einer Scheidung. Mit der Entmündigung wird der Senior rechtlich also wieder auf den Status eines Minderjährigen gestellt. Daher kommt die Entmündigung vor allem bei Personen zum Einsatz, deren geistige und intellektuelle Fähigkeiten bereits sehr stark eingeschränkt sind.

Wie läuft eine Entmündigung in der Praxis ab?

Der Antrag kann von einem Angehörigen (z.B. Kind, Ehe- oder Lebenspartner, Bruder oder Schwester), einem Vormund (siehe unten) oder der Person selbst (dies ist jedoch selten) gestellt werden. Der Antrag auf Entmündigung wird dann vom Amtsgericht geprüft und durch den Richter des Vormundschaftsgerichts entschieden. Wird dem Antrag stattgegeben, wird durch das Gericht ein Vormund festgelegt. Es kann sich dabei um einen Angehörigen handeln, der sich freiwillig dazu verpflichtet oder aber auch um einen privaten bzw. staatlichen Akteur. Der Vormund muss dann regelmäßig dem Vormundschaftsgericht über den aktuellen Stand seiner Betreuungstätigkeit berichten.

Die Grenzen einer Entmündigung

Degenerative Krankheiten oder auch Alzheimer… In Situationen, in der die Person überhaupt nicht mehr dazu in der Lage ist, für sich selbst zu bestimmen, steht die Notwendigkeit der Entmündigung meist außer Frage. Dennoch kann theoretisch auch ein Senior entmündigt werden, der noch über ein Urteilsvermögen verfügt und gerade in diesem Fällen stellt die damit einhergehende Einschränkung der allgemeinen Freiheiten ein nicht unerhebliches ethisches Problem dar. In diesem Fall ist es auch möglich, nur eine „eingeschränkte“ Entmündigung zu beantragen, wodurch manche Verantwortlichkeiten wie die tägliche Verwaltung der finanziellen Mittel oder das Wahlrecht erhalten bleiben können. Die Entscheidung hierzu wird immer durch die Richter am Vormundschaftsgericht gefällt.

Welche Alternativen gibt es zu einer Entmündigung?

Als Alternative existiert z.B. der sogenannte Beistand, der die Rechte der betroffenen Person deutlich weniger einschränkt und die meisten Freiheiten erhält. Hier steht die Person unter der Beobachtung eines Beistands, der jedoch primär nur beratende Funktion hat und der Person vor allem Ratschläge gibt. Ziel ist dabei in erster Linie, ein wachsames Auge auf die entsprechende Person zu haben.
Abgesehen von den Maßnahmen auf der rechtlichen Ebene, können Sie die Überwachung von Angehörigen, deren geistige Fähigkeiten geringer werden zu scheinen, auch selbst in die Hand nehmen. Im Allgemeinen ist dies eine schwierige Aufgabe und es kostet viel Energie, rund um den Senior ein sicheres Umfeld aufzubauen, was ihm aber gleichzeig auch noch die im Rahmen seiner Möglichkeiten mögliche Freiheit bietet.
In diesem Zusammenhang können wir Ihnen daher ganz besonders unseren speziellen GPS-Tracker Weenect Senior empfehlen, der es Ihnen zunächst einmal ermöglicht, den konkreten Gefahren des „Alleine-Lebens“ und insbesondere des Themas „Weglaufen“ aus der eigenen Wohnung zu begegnen. Dank seines einfachen aber effektiven Wirkprinzips kann der Senior seine Angehörigen jederzeit bei einem Problem benachrichtigen. Zusätzlich erhalten Sie eine automatische Benachrichtigung, sollte der Senior z.B. einmal eine vorher festgelegte Zone verlassen. Diese moderne technische Lösung unterstützt also Sie also optimal in Ihrem Zusammenspiel und lässt eine ggf. später notwendige Entmündigung so weit wie möglich herauszögern.
Die Entmündigung eines Angehörigen ist keine leichte Entscheidung, denn schließlich verliert dieser durch diese Maßnahme so gut wie alle Freiheiten und Rechte. Wenn Sie sich allerdings selbst etwas einbringen und z.B. auf eine technische Unterstützung durch einen GPS-Tracker wie Weenect Senior setzen, können Sie einem zu plötzlichem Verlust der Eigenständigkeit vorbeugen und so lange wie möglich die Lebensqualität Ihrer Angehörigen erhalten.

Entmündigte Personen haben ein durchschnittliches Alter von 64 Jahren Klick um zu Tweeten

 

Autor: Weenect

Weenect, leader de la géolocalisation familiale, propose une gamme de traceurs GPS pour les différents membres de la famille : les enfants, les seniors, les chiens et chats. Ce blog a vocation à aider les familles dans leur vie quotidienne.