Es gibt das Alter auf dem Papier und das Alter im Kopf… Aber in vielen Bereichen ist es das erste, das zählt! Wir reden viel über Senioren, wie auch seit ein paar Jahren über das „dritte Lebensalter“; aber was bedeutet diese Kategorie wirklich?

 

Senioren, eine sozioökonomische Kategorie

 

Als sozioprofessionelle Kategorie bezeichnen Senioren in der Regel Personen, die das 60. Lebensjahr erreicht haben und damit am Ende ihrer beruflichen Laufbahn stehen oder die ersten Jahre des Ruhestand genießen. Darunter gibt es drei Gruppen*:

  • Erwerbstätige: Anfang sechzig, bei guter Gesundheit, tragen sie zum Wirtschaftswachstum bei. Manchmal noch angestellt, oder kürzlich im Ruhestand, verdanken wir ihnen beispielsweise den Boom bei Kreuzfahrten oder bei Timesharing-Immobilien.
  • Gebrechliche: Sie sind älter (70 bis 85 Jahre), immer noch selbständig, erleben aber ihre ersten ernsthaften gesundheitlichen Beschwerden.
  • Pflegebedürftige: Sie leiden unter Krankheiten, die sie behindern und haben teilweise oder gar keine Selbständigkeit mehr.

Zu beachten: Die Senioren werden immer zahlreicher und leben immer länger! Der Anteil der über 85-Jährigen, insbesondere der gesunden, steigt immer weiter an. Insgesamt sind zum Beispiel 19% der französischen Bevölkerung über 65 Jahre alt**.

 

Auf der Arbeit ein Senior sein

 

Es gibt „Senior“ im Leben sein und auf der Arbeit… Tatsächlich hat die Bezeichnung im beruflichen Bereich nicht ganz die gleiche Bedeutung. In manchen Branchen kann man sogar ab 40 Jahren als „Senior“ bezeichnet werden! Es handelt sich um ein Bild, das sowohl das reale Alter, die allgemeine Berufserfahrung als auch die Entwicklung innerhalb des Unternehmens umfasst. Ein Begriff, der manchmal ein wenig vage ist, aber in den Augen der Personalvermittler doch oft klar und deutlich: Der „Senior“-Mitarbeiter ist eine erfahrene Arbeitskraft, Experte auf seinem Gebiet, aber auch teuer und aufgrund seines Strebens nach Unabhängigkeit schwer zu managen. Er ist entweder wegen seiner Expertise gefragt oder wird aus wirtschaftlichen Gründen abgelehnt. Doch die Situation ist immer weniger binär: Da sie immer zahlreicher werden, gibt es auch immer mehr Senioren, die arbeiten: http://dares.travail-emploi.gouv.fr/dares-etudes-et-statistiques/tableaux-de-bord/le-marche-du-travail-les-jeunes-et-les-seniors/article/les-seniors-et-le-marche-du-travail über 50% der 55- bis 64-Jährigen waren 2017 in Frankreich aktiv.

 

Sich als Senior fühlen… oder nicht!

 

Aber was macht den Senioren eigentlich aus: das Alter auf dem Papier oder das gefühlte Alter? Man spricht vom realen Alter, dem sozialen Alter (das Alter, das andere uns geben) und dem gefühlten Alter (das Alter, das wir gefühlt haben); von diesen drei Begriffen ist es der letztere, der den größten Einfluss hat. Wir leben, wir konsumieren und wir unterhalten uns entsprechend dem Alter, von dem wir denken, dass wir es haben und die Kluft zwischen dem realen und dem gefühlten Alter wird immer größer, je älter wir werden… Mit anderen Worten, je älter man ist, desto jünger fühlt man sich! Das Aufkommen neuer diskreter und gleichzeitig hochmoderner persönlicher Hilfsmittel, wie dem Weenect Senior GPS-Sender, ermöglicht es älteren Personen, ihr Leben selbstständig und sicher zu führen.

Die verschiedenen Phasen des Lebens dienen auch als Bezugspunkt: der Auszug des letzten Kindes, der Ruhestand; der Verlust von Angehörigen, die Schwächung der Gesundheit, die Besorgnis der Familie… All diese Ereignisse helfen uns, um zu sehen, wie die Zeit läuft.

 

Senior auf dem Papier oder beruflich? Was letztlich zählt, ist nicht das Alter auf dem Papier oder das, das Ihnen Ihre Erfahrung gibt, sondern das, das Sie fühlen. Mit guter Gesundheit und ein wenig Optimismus kann man sein ganzes Leben lang 20 Jahre alt sein!

 

* Observatoire Sodexo de la Qualité de Vie au Quotidien 2007

**Zahlen von INSEE 2017