Sie denken, dass Ihr Kind Opfer von Mobbing in der Schule ist? Sein Verhalten hat sich verändert. Es ist mit beschädigten Sachen nach Hause gekommen. Es zieht sich zurück, will nicht mehr zur Schule oder in die Kantine gehen, seine Noten sinken in den Keller… Schauen wir gemeinsam, wie Sie ihm helfen können.

1/ Hören Sie Ihrem Kind zu

Zeigen Sie ihm, dass Sie ihm vertrauen und dass es Ihnen vertrauen kann. Wenn es sich nicht öffnen will, schlagen Sie andere Menschen vor, denen es sich anvertrauen kann (Großeltern, Babysitter…). Wenn Ihr Kind beschreibt, was es gerade durchmacht, reden Sie die Vorfälle nicht klein.

2/ Mobbing in der Schule offiziell machen

  • Schritt 1: Notieren Sie sich die Fakten mit Ihrem Kind

Um so klar und präzise wie möglich zu sein, notieren Sie sich die Ereignisse schriftlich.

  • Wer war anwesend? (Täter und Zeugen, falls vorhanden)
  • Wann ist es passiert?
  • Wo?
  • Welche Handlungen wurden begangen (körperliche Gewalt, Schikanieren, Diebstahl, Beleidigungen…)?
  • Ist dies mehrmals passiert?
  • Findet auch Cybermobbing statt?
  • Wenn dies der Fall ist, machen Sie Screenshots von dem, was Ihr Kind möglicherweise erhalten hat (SMS, MMS, Nachrichten über soziale Netzwerke, Fotos…).
  • Was waren die Folgen für Ihr Kind (Appetitlosigkeit, Leistungsminderung in der Schule, Verlust des Selbstvertrauens…)?

 

  • Schritt 2: Kontaktieren Sie einen Referenten

 

  • Entweder in der Einrichtung Ihres Kindes

Vereinbaren Sie einen Termin mit dem Schulleiter. Bringen Sie die Zusammenfassung der Fakten mit. Bitten Sie um sofortige Maßnahmen, um das Mobbing in der Schule zu beenden.

Nach dem Termin bestätigen Sie per Mail die genannten Fakten und die gemeinsam besprochenen Lösungen.

  • Oder durch einen Anruf bei einer Sondernummer

Es gibt zwei Nummern, an die Sie oder Ihr Kind sich wenden können:

  • 116111 „Nummer gegen Kummer“ für Kinder
  • Unter 0800 111 0 550 „Nummer gegen Kummer“ Elterntelefon

Sobald das Problem des Mobbings identifiziert wurde, wird der akademische Referent für Mobbing benachrichtigt. Letzterer greift dann in der Schule ein, um die Situation zu lösen.

  • Schritt 3: Umsetzung von Lösungen

Der Referent für Mobbing oder der Schulleiter befragt alle beteiligten Personen: das Opfer, die Täter, Zeugen und Eltern. Sobald das Mobbing in der Schule nachgewiesen ist, werden Lösungen umgesetzt.

Sie können die Schule Ihres Kindes regelmäßig kontaktieren, um herauszufinden, wie diese Aktionen vorankommen.

  • Schritt 4: Wenn keine Maßnahmen ergriffen werden

Wenn das Mobbing in der Schule nach einer Zeit von 8 bis 10 Tagen weiterhin andauert, wenden Sie sich erneut an den Schulleiter (oder die zuständige Person). Benachrichtigen Sie ihn, dass Sie eine Kopie Ihres Schreibens an die Schulinspektion senden.

  • Schritt 5: Strafanzeige erstatten

Je nach Sachverhalt kann bei der Polizei eine Anzeige erstattet werden.

3/ Weitere Maßnahmen, die Sie sofort ergreifen können

  • Nehmen Sie Kontakt zu den Eltern anderer Schüler auf

Der Elternverein kann eine große Informationsquelle sein. Es gibt Ihnen die Möglichkeit, die allgemeine Stimmung an der Schule zu verstehen.

  • Helfen Sie Ihrem Kind, sein Selbstvertrauen zurückzugewinnen

Dieses wird durch Mobbing in der Schule untergraben. Um Ihrem Kind (und auch Ihnen selbst) Sicherheit zu geben, statten Sie es mit dem Weenect Kids GPS-Tracker aus. Im Notfall kann Ihr Kind den Alarmknopf auf seinem Tracker auslösen.

  • Arbeiten Sie an seiner Schlagfertigkeit

Suchen Sie mit ihm nach Erwiderungen, um sich zu verteidigen. Natürlich geht es hier nicht darum, sein Gegenüber schlecht zu machen, sondern sich besser gewappnet und selbstbewusster zu fühlen.

4/ Andere mögliche Aktionen

  • Gehen Sie zu einem Psychologen

Ihr Kind hat vielleicht das Bedürfnis, mit einer Fachperson, einem Außenstehenden, über das zu sprechen, was es erlebt hat.

  • Lassen Sie es eventuell die Schule wechseln

In einigen Fällen, je nach Grund für das Mobbing in der Schule, entscheiden Sie sich vielleicht dafür, Ihr Kind die Schule wechseln zu lassen. In einigen Ländern, wie z.B. Österreich, ist auch Hausunterricht eine Option.

Möchten Sie eine Lösung, die Ihnen oder einer Ihnen nahestehenden Person geholfen hat, teilen? Hinterlassen Sie uns einen Kommentar!

Autor: Weenect

Weenect, leader de la géolocalisation familiale, propose une gamme de traceurs GPS pour les différents membres de la famille : les enfants, les seniors, les chiens et chats. Ce blog a vocation à aider les familles dans leur vie quotidienne.