Die düstere Erinnerung an die Hitzewelle im August 2003, bei der fast 15.000 Menschen, die meisten davon Senioren, starben, ist bei allen präsent. Seitdem ist die Berücksichtigung der besonderen Bedürfnisse älterer Menschen im Sommer immer mehr zu einer Gewohnheit geworden.

Senioren im Sommer: verlieren Sie den Kontakt nicht

Die Europäer waren 2003 schockiert, als sie erfuhren, dass viele der älteren Menschen, die während der Hitzewelle starben, allein waren und nicht besucht wurden. Fest steht: Die Sommermonate sind von Senioren oft gefürchtet, besonders wenn sie allein sind. Während die jüngeren Menschen häufig in den Urlaub fahren, bleiben sie aus Mangel an finanziellen Mitteln oder Selbständigkeit zu Hause. Lassen Sie den Kontakt nicht abreißen! Behalten Sie Ihre älteren Verwandten im Sommer im Auge, auch wenn Sie nicht anwesend sind: statten Sie sie mit einem Weenect GPS-Tracker aus, um bei Problemen leicht alarmiert zu werden, rufen Sie sie regelmäßig an und kontaktieren Sie im Zweifelsfall einen Nachbarn, einen Freund oder sogar den Hausarzt, damit diese sich nach ihnen erkundigen können.

Die Idealsituation bleibt natürlich, dass jemand aus Ihrem Umfeld wirklich für die ältere Person präsent ist. Die Besuche müssen nicht lang sein, aber häufig und regelmäßig. Das ist die Gelegenheit, sich auszutauschen, Neuigkeiten zu erfahren, dafür zu sorgen, dass alles in Ordnung ist, Vorräte mitzubringen (einkaufen zu gehen ist umso schwieriger, wenn es heiß ist)…

Für Senioren stehen Frische und Feuchtigkeit auf dem Programm

Die konkreten Risiken für ältere Menschen bei extremer Hitze sind Dehydration und Hitzschlag. Das Austrocknen geschieht bei einem älteren Menschen aus mehreren Gründen: mit dem Alter verringern sich die Wasserreserven des Körpers und lassen das Durstgefühl allmählich verschwinden. Dies hat zur Folge, dass das Austrocknen umso heimtückischer eintritt, als es dem Senior wahrscheinlich bewusst ist. Trinken ist daher das wichtigste Ziel! Bieten Sie der Person häufig Getränke an und erinnern Sie sie daran, regelmäßig zu trinken. Zögern Sie nicht, dem Wasser mit etwas Sirup, Tee, etc. ein wenig Geschmack zu geben.

Ein Hitzschlag ist durch einen deutlichen Anstieg der Körpertemperatur gekennzeichnet und wird von Kopfschmerzen, Schwindel, Orientierungslosigkeit bis hin zu Ohnmacht begleitet. Hierbei handelt es sich um einen medizinischen Notfall. Hitzschlag tritt bei Senioren in der Regel in Innenräumen auf: schlecht wärmegedämmte Wohnungen, mangelndes Bewusstsein für die eigene Temperatur (manche Menschen ziehen sich viel zu warm an)… Überprüfen Sie vor Beginn der Hitzeperiode, ob die Wohnung die richtige Temperatur hat und schaffen Sie wenn nötig Abhilfe (Ventilatoren, tragbare Klimaanlagen, Einbau von Jalousien…). Benachrichtigen Sie bei einem Hitzschlag den Rettungsdienst.

Lebensmittel, Medikamente: Dinge, die zu beachten sind

Wie beim Durst nimmt auch das Hungergefühl mit zunehmendem Alter ab. Ein großer Teil der Flüssigkeiten, die wir aufnehmen, stammt jedoch aus Lebensmitteln! Es ist äußerst wichtig, dass sich die ältere Person richtig ernährt. Das bedeutet nicht, sich zu überessen, sondern täglich, je nach Appetit, frisches Obst, Gemüse und stärkehaltige Lebensmittel zu zu essen. Dazu muss man sich vielleicht ein wenig zwingen…

Überwachen Sie auch die Reaktionen des Senioren nach der Einnahme von Medikamenten. Ermüdung durch Hitze und mangelnde Flüssigkeitszufuhr kann bestimmte Effekte und Reaktionen, wie z.B. Gleichgewichtsstörungen, verstärken. Seien Sie wachsam!

Seien Sie bei heißem Wetter etwas aufmerksamer gegenüber älteren Menschen um Sie herum. Auch wenn jetzt jeder die Gesten der Prävention kennt, ist Ihre Anwesenheit für ältere Personen kostbar und aufmunternd!