Was wäre, wenn das Verhältnis zwischen Großeltern und ihren Enkeln die Selbständigkeit beider Seiten fördern könnten? Wie kann man bereichernde Beziehungen zwischen den Generationen aufbauen?

Opa, Oma und die Selbständigkeit

Großeltern in Frankreich zum Beispiel sind, was das Engagement mit ihren Enkeln betrifft, recht gut aufgestellt: Schätzungen zufolge kümmern sich 48%* der Senioren mindestens einmal im Monat um ihre Nachkommen und 23%* spielen jede Woche Babysitter.

Die heutigen Großeltern der „Babyboom“-Generation aus der Nachkriegszeit sind in der Regel jünger als noch vor wenigen Jahren; viele von ihnen sind daher im Alltag immer noch sehr aktiv! Die Zeiten der typischen Omas und Opas ist vorbei…

Sportlich, online und ständig in Bewegung, können diese Großeltern eine unschätzbare Hilfe für die Erlangung der Selbständigkeit Ihres Kindes sein. Indem Sie Ihre Kinder auf Reisen oder Wanderungen, zum Camping oder auf Kreuzfahrten mitnehmen, sind sie besser als frühere Generationen in der Lage, ihnen neue Horizonte zu eröffnen!

Diese neue Beziehung ermöglicht es Senioren auch, ihre eigene Selbständigkeit zu sichern; obwohl sie aktiver sind als ihre eigenen Eltern, sind sie nicht weniger den Unwägbarkeiten des Alterns unterworfen. Eine enge Beziehung zu ihren Enkelkindern, die aufgebaut wurde, als sie noch völlig fit waren, wird die Nähe und mehr gegenseitige Hilfe zwischen den Generationen fördern. Kurzum, Jung und Alt können dabei nur gewinnen!

Damit alles gut läuft

Die Großeltern Ihres Kindes bieten an, es mit in einen „bewegenden“ Urlaub zu nehmen: Auslandsreise, Roadtrip, Camping… Eine Erfahrung, die man als Familie teilen kann und die Ängste auf der elterlichen Seite hervorrufen kann: was, wenn Junior anfängt, Sehnsucht nach Mama und Papa zu haben oder sich zu langweilen; und was, wenn Oma und Opa müde werden oder einen Unfall haben… Natürlich steuert man diesen Ängsten zunächst mit einem offenen Gespräch gegen: teilen Sie ihnen Ihre Ängste mit und hören Sie sich auch ihre Argumente an. Um allen Sicherheit zu geben, können Sie anbieten, Kinder und Großeltern mit Weenect GPS-Trackern auszustatten, besonders wenn die Reise in die Natur geht: ohne die Unabhängigkeit jedes Einzelnen zu behindern, geben sie allen ein ruhiges Gewissen.

Eine andere Situation: Ihre Eltern sind älter geworden, sie sind nicht mehr so aktiv und fit. Dank der starken Bindung zu Ihren inzwischen großen Kindern, können Sie sich gelegentlich auf sie zählen, um sich um ihre Großeltern zu kümmern: Besuche, Einkäufe, kleine Reparaturen… Es geht nicht darum, Ihre Kinder oder Jugendlichen zu Betreuern zu machen (eine Last, die für junge Menschen viel zu schwer ist!), sondern um eine Art, etwas zurückzugeben… Auch hier ist das Gespräch mit Ihren Kindern wichtig, damit diese neuen Beziehungen nicht als lästige Pflicht empfunden werden; die Freude, sich zu sehen, sollte vorherrschen!

 

*Quelle: Domitys-IFS-Barometer für die Seniorenmesse 2018