Erste-Hilfe-Gesten für Tiere können das Leben Ihres Freundes retten! Spezifische Trainings für Haustiere vervielfachen sich; sie sind ideal, um zu wissen, wie man ohne Panik reagiert. Bevor Sie sich anmelden: wissen Sie, was Sie bei einem Unfall tun müssen?

 

Die häufigsten Unfälle

Mit einem Hund oder einer Katze müssen Sie sich auf die folgenden Notfallsituationen vorbereiten:

  • Hyperthermie/Hypothermie: Die Körpertemperatur steigt über 39° oder fällt unter 38°. Die Situation muss ernst genommen werden, wenn das Tier sehr jung oder umgekehrt, sehr alt ist.
  • Ersticken: In den meisten Fällen hustet das Tier und spuckt den Fremdkörper von selbst aus. Wenn dies nicht der Fall ist, müssen Sie selbst in seinem Maul suchen oder ein Heimlich-Manöver anwenden.
  • Herz-Kreislauf-Probleme: häufig nach einem Schock auftretend, müssen sie mit oberster Priorität behandelt werden. Wenn Ihr Haustier mit einem GPS-Tracker mit Echtzeitverfolgung wie dem Weenect Pets ausgestattet ist, sollte ein Stillstand der Bewegungen Sie alarmieren.
  • Verzehr giftiger Produkte: Sie müssen Ihren Begleiter zum Erbrechen bringen.

 

Erste-Hilfe-Maßnahmen

Ein gut sortierter Arzneimittelschrank ist unerlässlich, um bei Unfällen reagieren zu können; was sollte er enthalten?

  • Spezifische Bandagen und Pflaster aller Größen, Kompressen und antiseptische Tücher aus der Veterinärmedizin;
  • Ein Maulkorb, damit Ihr Hund nicht beißt
  • Ein Kissenbezug zur sanften Kontrolle Ihrer Katze
  • Rektalthermometer und Vaseline
  • Schere und Pinzette
  • Wasserstoffperoxidlösung max. 3%, um Ihre Tiere zum Erbrechen zu bringen
  • Rettungsdecke und Handtücher
  • Einweghandschuhe
  • Eine Notfall-Tierarzt- und/oder Klinik-Telefonnummer

 

Im Fokus: das Heimlich-Manöver

Ihr Haustier erstickt; reagieren Sie! Das Heimlich-Manöver ist bei Menschen effizient und wird auch für Tiere angewendet.

  • Hund: je nach Größe, stellen oder knien Sie sich hinter das Tier. Führen Sie einen Arm um seinen Bauch (3 oder 4 Finger der Hand, wenn es ein kleiner Hund ist) und üben Sie 5 mal einen kurzen, aber starken Druck aus. Wiederholen Sie dies, bis er den Fremdkörper ausspuckt.
  • Katze: Legen Sie eine Hand auf den Rücken, um sie fest zu halten, und die andere Hand auf den Bauch, am Anfang des Brustkorbs. Beginnen Sie mit Druckreihen, bei denen Sie jeweils 4 mal nach innen und oben drücken. Sie können Ihrer Katze helfen, indem Sie zwischen den einzelnen Druckreihen zweimal in die Nase pusten.

 

Im Fokus: Pulsmessung

Manchmal ist nach einem Schock oder Sturz keine Läsion an Ihrem Tier sichtbar. Dennoch kann es verletzt sein und/oder unter Schock stehen. Seinen Puls zu messen ist eine gute Möglichkeit, seinen Allgemeinzustand zu beurteilen: legen Sie Ihr Haustier auf die Seite. Finden Sie mit dem Zeige- und Mittelfinger die Pulsschläge an der Innenseite des Oberschenkels, in der Leistengegend. Zählen Sie die Anzahl der Schläge über einen Zeitraum von 20 Sekunden und multiplizieren Sie die Zahl mit 3, um die Anzahl der Schläge pro Minute zu erhalten. Der Durchschnitt für eine Katze liegt bei 160/180 Schlägen pro Minute; für einen Hund variiert er zwischen 60 (für ein großes Tier) und 160 Schlägen pro Minute für eine kleine Rasse.

 

Seien Sie darauf vorbereitet, Ihrem Haustier bei Schwierigkeiten oder einem Unfall zu helfen: wenden Sie sich an eine Organisation, die Erste-Hilfe-Kurse anbietet. Auch Ihr Tierarzt kann Ihnen ein paar einfache Gesten beibringen, die das Leben Ihres Tieres retten können. Denken Sie darüber nach!