Ihr Kind leidet an einer chronischen Krankheit, oder Ihr kleiner Allergiker kommt in die Schule: Wie kann die Kontinuität seiner Behandlung in aller Sicherheit gewährleistet werden?

Allergien und Krankheiten im schulischen Umfeld: die zu ergreifenden Maßnahmen

Die Handhabung von Allergien sowie der häufigsten chronischen Erkrankungen bei Kindern beherrschen die Schulen heutzutage durchaus. Für das betroffene Kind können individuell Vereinbarungen getroffen werden, wodurch es möglich ist:

  • Die Genehmigung zu erteilen, im Falle einer allergischen Reaktion oder im Zusammenhang mit seiner Pathologie, Medikamente zu verabreichen;
  • Die Vorgehensweise im Notfall festzulegen: Verabreichung einer injizierbaren oder inhalierbaren Substanz, Anruf beim Rettungsdienst…
  • Mögliche pädagogische Vorkehrungen zu treffen: angepasste Unterrichtszeiten, Erlaubnis, sich für eine Behandlung zurückzuziehen…
  • Dem allergischen Kind ein spezielles Lunchpaket zu geben.

Eltern, behandelnder Arzt, Schularzt und Schulleiter beteiligen sich gemeinsam daran, die Vereinbarungen für die Durchführung medizinischer Hilfsmaßnahmen in der Schule zu erstellen. Der Lehrer und die für die schulergänzenden Betreuungsformen zuständigen regionalen Stellen sind ebenfalls eingebunden. Jede Situation muss berücksichtigt werden. Keine Panik: Gesundheits- und Kinderbetreuungsexperten haben Erfahrung darin und es finden sich im Internet Leitfäden, die für jeden Fall angepasst werden können.

Kinder: Ihre Gesundheit außerhalb von zu Hause im Griff haben

Es ist nicht immer einfach, das Leben eines chronisch kranken oder allergischen Schülers: Die Krankheit hebt das Kind von anderen ab in einem Alter, in dem man nicht anders sein will… Auch wenn seine Familie und Freunde in der Schule die richtigen Reflexe kennen, kann es interessant sein, Sie im Falle eines Problems jederzeit zu erreichen: statten Sie ihn mit einem Weenect Kids Tracker aus!

Allergisches Kind: die richtigen Reflexe

  • Das Pausenbrot nicht mit einem Freund tauschen, keine Süßigkeiten oder Lebensmittel jeglicher Art annehmen, kein Glas oder eine Flasche teilen…
  • Wissen, wie man die anwesenden Erwachsenen informiert: Bringen Sie ihm von klein auf den Namen des oder der Allergene bei, auf die es reagiert, damit es im Falle eines Problems alarmieren kann.
  • Medikamente oder Selbstinjektion, die Behandlung sollte nicht leichtfertig erfolgen; vertrauen Sie dem Allergologen, der Ihrem Kind erklärt, „wie es geht“!

Kind mit Diabetis: Seine Krankheit zu akzeptieren ist nicht einfach; bringen Sie Ihrem Kind bei, keine Angst zu haben, seine Bedürfnisse durchzusetzen: sich zu isolieren, um seinen Blutzucker zu kontrollieren, einen Snack zu sich zu nehmen…

  • Das Blutzuckermessgerät ist für Freunde sehr faszinierend, das steht fest; es ist jedoch kein Spielzeug und niemand außer ihm darf es benutzen!
  • Ihr Kind ist bei einem Freund zu Hause eingeladen: frustrierend, auf Süßigkeiten verzichten zu müssen… Planen Sie Süßigkeiten ohne Zucker ein, sodass auch Ihr Kind mit den anderen Spaß hat!

Kind mit Epilepsie: die richtigen Reflexe

  • Die Medikamente regelmäßig einzunehmen, ist unerlässlich: Bringen Sie ihm sehr früh bei, die Uhr zu lesen. Das ist ein ausgezeichneter Reflex ist, den man sich schon ab einem jungen Alter aneignen kann!
  • Bildschirme gehören immer mehr zum Alltag unserer Kinder, auch in der Schule, im Klassenzimmer selbst (Computer, Whiteboards…). Wenn Ihr kleiner Epileptiker an einer lichtempfindlichen Form der Erkrankung leidet, ist Vorsicht geboten: sehr regelmäßige Pausen, einen angemessenen Abstand zur Lichtquelle einhalten, auf das kleinste Symptom achten, das einen Anfall auslöst.

Ob allergisch oder krank, Ihr Kind ist deshalb nicht von der Schule ausgeschlossen: es muss nur im Hinblick auf sein Essen, sein Gefühl, sein Wohlbefinden aufmerksamer sein als seine Kameraden… Eine Last, die manchmal etwas zu schwer ist für solch kleine Schultern: Helfen Sie ihm, zu sich zu stehen, indem Sie ihn ermutigen, in Bezug auf seine Krankheit selbständig zu sein!