Mein Haustier in einem Käfig halten? Niemals! Doch trotz unserer Vorurteile, ist eingesperrt sein für unsere Hunde nicht immer gleichbedeutend mit Gefängnis; für einige ist es sogar eine Lösung, die ihnen Sicherheit gibt… Wir erklären Ihnen warum.

Mein Hund, wenn ich weg bin

Sie haben Ihren Hund bekommen, als er noch sehr jung war, Sie haben ihm schnell einige Grundlagen der Erziehung beigebracht: sein Geschäft nicht überall zu verrichten, nicht einfach wild zu bellen, nicht an Ihren Dingen zu knabbern… Dann sind Sie zur Arbeit gegangen und haben ihn den ganzen Tag allein gelassen!
Für manche Tiere ist dieses "Verlassenwerden" sehr schwierig. Schäden, Bellen und Schreien, Beschwerden von Nachbarn: diese Verhaltensweisen sind ein Zeichen von Stress und emotionaler Verzweiflung. Ihr Welpe ist gerade in Ihre Familie gekommen, er war nie für längere Zeit allein. Er versteht nicht, was mit ihm geschieht! Nicht einzugreifen und ihn sich selbst zu überlassen, wird dazu führen, dass er schlechte Angewohnheiten annimmt (Verwüstung von Dingen, Klauen von Lebensmitteln) oder sogar sich selbst gefährdet. Ihr Welpe kann sich nicht allein erziehen… Zunächst
einmal ist es interessant zu wissen, wie sich Ihr Hund in Ihrer Abwesenheit verhält: Stellen Sie sein Weenect Pets GPS-Halsband so ein, dass Sie wissen, in welche ​​Räume er mit Vorliebe geht. Dies gibt Ihnen einen Hinweis auf seine Gewohnheiten.

Die Rolle des Käfigs

Durch das Einschränken des Tieres in einer begrenzten, aber gemütlichen und deshalb beruhigenden Umgebung, soll der Käfig die Angst einiger Tiere verringern. Die Befürworter dieser Methode loben seine Einfachheit und Wirksamkeit, mit der Unannehmlichkeiten vermieden werden können.
Indem man dem Tier die Möglichkeit gibt, sich zurückzuziehen und gleichzeitig in Seh- und Hörweite seiner Familie zu sein, kann der Käfig der Zufluchtsort des Tieres werden, so wie es für einige das Körbchen ist. Mit dem Vorteil einer Tür, die geschlossen werden kann, um Unsinn zu verhindern, wenn man nicht da ist!

Um Ihrem Begleiter beizubringen, seinen Käfig zu schätzen und ohne Murren hineinzugehen, müssen Sie die Methode der positiven Verstärkung anwenden: ihn mit Spielzeug und Leckerlis locken, um den Ort mit etwas Positivem in Verbindung zu bringen.

Einen Käfig auswählen und aufstellen

Wählen Sie einen Drahtkäfig mit abnehmbarem Boden von komfortabler Größe, in dem sich
Ihr Tier sowohl stehend als auch liegend bequem aufhalten kann.
Richten Sie ihn ein: Kissen oder eine alte Decke, solides und abwechslungsreiches Spielzeug,
Wasser zur freien Verfügung…
Stellen Sie den Käfig an einem warmen Ort auf und Sie isolieren sie ihn nicht: Ihr Hund muss
weiter inmitten des Zuhauses bleiben können. Es steht außer Frage, ihn in einen
geschlossenen Raum oder in den Keller zu verbannen!
Gewöhnen Sie Ihr Haustier allmählich daran, in seinen Käfig zu gehen, indem Sie es mit
Leckerlis und Spielzeug locken. Lassen Sie die Tür öffnen, wenn Sie dabei sind, schließen Sie
sie jedoch nach und nach, wenn Sie den Raum verlassen, auch wenn es nur 5 Minuten sind.
Das Ziel ist es, Ihr Tier höchstens 3 bis 4 Stunden am Stück eingeschlossen lassen zu können.
Eine wichtige Regel: der Käfig ist ein angenehmer und beruhigender Ort, schicken Sie Ihren
Hund nie dorthin, um ihn zu bestrafen!
Der Käfig kann für einen ängstlichen Hund beruhigend sein und für Sie Beschädigungen und
Unannehmlichkeiten wegen Lärm vermeiden; doch selbst wenn Ihrem Haustier sein neuer
Zufluchtsort gefällt, ist dies kein Wundermittel. Wenn Ihr Haustier sehr ängstlich ist, fragen Sie einen Tierarzt oder Verhaltenstherapeuten nach Rat.