Er hört nicht, zieht an seiner Leine, bellt wild, gehorcht nicht auf Befehle: der Spaziergang mit Ihrem Hund ist alles andere als ein Moment der Erholung! Aber warum verhält er sich so? Und welche Lösungen können dieses Verhalten ändern?

Der Hund beim Spaziergang: gutes Verhalten

Seit jeher macht Ihr Hund was er will, wenn Sie mit ihm spazieren gehen; Sie wissen schon gar nicht mehr, wie sein normales Verhalten aussehen sollte! Ein Hund beim Spaziergang ist:
– Ein Tier, das an der Leine geht. An der Leine zu gehen lernt der Hund von früh an. Er muss in
Ihrem Tempo gehen und Sie müssen die Leine relativ kurz halten. Sie darf nie gespannt sein.
– Ein Tier, das friedlich Kontakt zu anderen Hunden aufnimmt. Wenn ein Hund einem anderen
begegnet, ist ein Austausch unvermeidbar und sogar wünschenswert! Es ist eine Möglichkeit,
ihn zu sozialisieren. Man beschnuppert sich, es kann auch ein bisschen gejault oder
kommunikativ geschnappt werden, aber das Tier darf nicht mit aller Kraft bellen, noch ein
übermäßig verspieltes oder emotionales Verhalten zeigen.
– Wenn der Hund von der Leine gelassen wird (zum Beispiel im Park), bleibt er in Sichtweite,
spielt mit seinen Freunden, vor allem aber gehorcht er Ihren Befehlen: wenn Sie ihn rufen,
kommt er zurück.

Die Gründe für unangemessenes Verhalten beim Spaziergang

Wenn Ihr Hund die ganze Zeit an der Leine zieht, andere Hunde angreift und ununterbrochen bellt, kann es sein, dass er dies aus den folgenden Gründen tut:

– Er verbringt nicht genügend Zeit mit anderen Hunden. Ihr Begleiter muss unbedingt
regelmäßig andere Hunde treffen, um zu lernen, in Gesellschaft zu leben. Ohne diesen
Austausch wird er jedes Mal, wenn er auf andere Hunde trifft, entweder extrem aufgeregt
oder verängstigt sein, was Aggression auslösen kann.

– Er ist hochsensibel und hat so große Lust zu spielen, dass er von seinen eigenen Gefühlen
überwältigt wird! Dies ist der Fall bei Tieren, die nicht oft genug oder lange genug nach
draußen gehen. Der/Die tägliche(n) Spaziergang/-gänge sollten ihm die Möglichkeit geben,
sich zu entspannen und durch seine Umgebung stimuliert zu werden. Darüberhinaus muss er

– auch regelmäßig von seiner Leine gelassen werden; statten Sie Ihren Hund mit einem
Weenect Pets Tracker aus, wenn Sie befürchten, dass er sich zu sehr entfernt.

Damit der Spaziergang Ihnen beiden Spaß macht!

Um Ihrem Tier beizubringen, sich beim Spazierengehen richtig zu verhalten, müssen Sie Geduld und Zeit mitbringen!

Der Schlüssel zum Erfolg ist, herauszugehen. Viel, oft, je nach Lust und Energie Ihres Hundes!
Ein Tier, das sich nicht genug bewegt wird frustriert sein. Dadurch wird jeder Auslauf zum
Ventil für Stressabbau, bei dem Ihr Hund wild herumläuft, nicht gehorcht, nicht hört, sich auf
die anderen Hunde stürzt… Und genau aus diesem Grund können Sie in Versuchung geraten,
weniger mit ihm herauszugehen. Stoppen Sie den Teufelskreis!

Machen Sie den Spaziergang zum Ritual. Gehen Sie mit Ihm an Orte, die ihm gefallen und an
denen er Bezugspunkte findet (Spiele, andere Hunde). Wählen Sie zwei oder drei Orte, zu
denen Sie abwechselnd gehen. Bald wird Ihr Hund die Strecke des Tages wiedererkennen: die
Aussicht auf einen angenehmen Moment in einer bekannten Umgebung nimmt die
Aufregung und Angst. Zurück zuhause, machen Sie es zur Gewohnheit, ihm ein besonderes
Spielzeug oder ein Leckerli zu geben, um das Ende des Spaziergangs weniger frustrierend zu
gestalten.

Auch als abgerichtetes Haustier bleibt der Hund ein soziales Wesen, das den Kontakt mit anderen Hunden braucht; ohne diesen wird er es nicht schaffen, sich gesellschaftliche Verhaltensregeln anzueignen und wird unkontrollierbar. Der Spaziergang stärkt seine Erziehung und wirkt sich sowohl körperlich als auch mental positiv aus; räumen Sie Zeit dafür ein!