Auszug: Die Vorstellung, sein Kind in einer großen Menschenmenge oder an einem öffentlichen Ort aus den Augen zu verlieren, macht vielen Eltern große Angst. Anbei unsere Tipps, wie Sie dies am besten vermeiden können und wie Sie sich im Fall der Fälle schnell wiederfinden können

Verlieren Sie Ihre Kinder nie wieder an einem öffentlichen Ort aus den Augen!

Wer von uns ist noch nie in so eine Situation geraten? Es kann überall passieren: Im Supermarkt, im Einkaufszentrum, am Strand oder in einer belebten Straße. Ganz schnell kann man sein Kind an solchen belebten öffentlichen Orten aus den Augen verlieren. Und dies bedeutet für alle Beteiligten jedes Mal aufs Neue viel Stress. Wie kann man solchen Situationen also vorbeugen?

Das A und O, wie Sie Ihre Kinder stets im Blick behalten!

Da Sie Ihr Kind natürlich nicht in jeder Situation an die Hand nehmen bzw. es nicht dauernd in Ihrem direkten Blickfeld haben können, haben wir für Sie einen kleinen Leitfaden zusammengestellt, der Ihnen und Ihrem Kleinen im Fall der Fälle sehr nützlich sein kann.

– Ein Armband mit persönlichen Daten: Diese speziellen Armbänder aus Plastik finden Sie in vielen Geschäften. Sie ermöglichen es Ihnen, den Namen Ihres Kindes sowie die Kontaktdaten direkt auf dem Armband zu notieren. Diese Armbänder sind insbesondere für jüngere Kinder von großem Nutzen und können beispielsweise in den Ferien am Strand, bei Museumsbesuchen oder auch beim Shopping Ihren Kindern einfach angelegt werden! Sollte Ihr Kind schon etwas größer sein, können Sie mit ihm auch Ihre Handynummer einüben – Sie sollten dies so oft wiederholen, bis Ihr Kind die Nummer sicher auswendig kann.
– Bringen Sie Ihrem Kind frühestmöglich die bekannte Grundregeln bei, dass es sich, sollte es Sie einmal aus den Augen verlieren, nicht von dem ursprünglichen Ort entfernen soll, sondern immer genau dort stehen bleiben soll, wo Sie sich aus den Augen verloren haben. Zu vermeiden ist hierbei insbesondere unkontrolliertes Weglaufen aufgrund der unbekannten Situation und Panik. Die Sinnhaftigkeit dieser Regel können Sie auch gut anhand von Rollenspielen verdeutlichen.
– Wenn Ihr Kind schon etwas älter ist (um die 8 oder 9 Jahre), sollten Sie stets einen individuellen Treffpunkt vereinbaren, wenn Sie an einem neuen, belebten Ort ankommen. Ein Treffpunkt kann hierbei z.B. ein markanter Baum, ein bestimmtes Geschäft oder ein spezieller Ein- oder Ausgang sein.
– Optimal wäre in so einer Situation natürlich auch ein GPS-Tracker Weenect Kids – Zudem sollten Sie stets ein aktuelles Lichtbild Ihres Kindes mit sich führen (Gesicht sowie eine Ganzkörperaufnahme), damit Sie dieses im Fall der Fälle anderen Passanten zeigen können.

Ihr Kind ganz einfach wiederfinden: Unsere Tipps

Aber natürlich kann man nicht alles im Vorfeld planen und ausschließen. Ein Restrisiko gibt es immer und wenn Sie Ihr Kind an einem öffentlichen Ort verlieren, sollten Sie zunächst einmal folgende Ratschläge befolgen.
– Nicht in Panik verfallen
In alle Richtungen laufen und sich das Schlimmste ausmalen… Genau dies sollten Sie vermeiden, denn dies trägt wenig dazu bei, Ihr Kind schnellstmöglich wiederzufinden. Vielmehr sollten Sie, sobald Sie feststellen, dass Sie Ihr Kind verloren haben, an Ihrem aktuellen Ort stehen bleiben und nicht mehr weitergehen. Überlegen Sie nun in Ruhe und versuchen Sie sich zu erinnern: Wo waren Sie genau, als Sie Ihr Kind das letzte Mal gesehen haben? Wenn Sie in Begleitung sind, kann Ihr Begleiter den Weg zu diesem Ort bzw. auch zu einem zuvor mit dem Kind festgelegten Treffpunkt ablaufen und auf die Suche gehen. Wenn Sie alleine sind, gehen Sie ganz langsam zu diesem Ort zurück und befragen auf dem Weg alle Personen, die Ihr Kind gesehen haben könnten (z .B. Verkäufer, Sicherheitspersonal, Passanten in Restaurants, auf Sitzbänken etc.)
– Das Verhalten Ihres Kindes voraussehen
Ein verloren gegangenes Kind wird am Strand instinktiv dem Gewässer entlang laufen und dies in der Regel entgegen der Sonne, d.h. mit der Sonne im Rücken. Auch wenn dies komisch erscheint, in den meisten Fällen ist es tatsächlich genauso! In Einkaufszentren könnte wiederum ein großer Videobildschirm oder ein interessantes Schaufenster die Aufmerksamkeit Ihres Kindes auf sich ziehen. Suchen Sie solche Orte also stets als Erstes ab. Nicht zuletzt sollten Sie auch die individuelle Persönlichkeit Ihres Kindes in Ihre Überlegungen miteinbeziehen: Ist Ihr Kind eher vom stürmischen oder gemütlichen Typ? Ist es eher selbstständig oder eher von Ihnen abhängig? Vertrauen Sie hier ein Stück weit einfach auch Ihrem Bauchgefühl: So wird sich ein Kind extrovertierter Natur schnell von seinem ursprünglichen Ort wegbewegen und eher von sich auf Fremde (Verkäufer, Polizist etc.) zugehen und sich bemerkbar machen, während ein introvertiertes Kind stärkere Anzeichen von Angst äußern wird und sich kaum von seinem ursprünglichen Ort wegbewegen wird.
– Machen Sie die Situation nicht schlimmer als sie ist
Wir alle kennen schreckliche Geschichten aus den Nachrichten was denn so alles passieren kann… Dennoch sollten Sie sich immer wieder bewusst machen, dass Kindern, die an öffentlichen Orten verloren gehen, in den allermeisten Fällen sehr schnell durch andere Erwachsene geholfen wird. Achten Sie auch darauf, nach dem Wiedersehen Ihre Emotionen unter Kontrolle zu haben. Denken Sie daran: Nicht nur Sie haben sich Sorgen gemacht, sondern auch Ihr Kind. Spielen Sie die Angst Ihres Kindes dabei keinesfalls herunter. Sollten Sie bereits recht emotional reagiert haben (oft schimpfen Eltern nach solchen Ereignissen mit Ihren Kindern, das ist ein bekanntes Phänomen!), sprechen Sie auf jeden Fall im Nachhinein nochmals in Ruhe mit Ihrem Kind und erklären Sie ihm, wie es dazu gekommen ist: „Ich hatte wirklich große Angst um dich und als ich dich endlich wieder gefunden habe, habe ich überhaupt nicht nachgedacht und deswegen so mit dir geschimpft“.
Als absolute Geheimwaffe gegen solche unliebsamen Ereignisse eignet sich im Übrigen ein GPS-Tracker wie unser Weenect Kids. Aber aufgepasst: Selbst wenn Sie Ihr Kind damit ausgestattet haben (war wir Ihnen sehr empfehlen!), sollten Sie dennoch Ihrem Kind und sich immer wieder die wichtigsten Regeln für den Fall der Fälle einprägen – so gelingen Familienausflüge garantiert immer ohne Angst und Panik!