Klassenfahrten werden von Kindern im Allgemeinen sehr geschätzt: Schließlich erleben die Heranwachsenden dabei oft außergewöhnliche Momente: Die Kinder sind zwar weit weg von Zuhause und von Ihren Eltern, dafür sind sie von all ihren bekannten Klassenkameraden und Lehrkräften umgeben und lernen gemeinsam eine neue Umgebung und nicht zuletzt auch das Leben in Gemeinschaft fernab der Eltern kennen. Wie sollte das Verhältnis zwischen Eltern und Kindern während dieser räumlichen Trennung ausgestaltet werden? Wie viel Kontakt sollten die beiden Parteien zueinander haben?

Auf einer Klassenfahrt werden die Schüler gut betreut

Skandale aufgrund mangelnder Sicherheit oder unqualifizierter Betreuung sowie finanzielle Schwierigkeiten haben in den letzten Jahren dazu beigetragen, dass insbesondere die Zahl der Klassenfahrten relativ stark zurückgegangen ist. Was steckt dahinter? Häufig ist die Ursache ein zunehmender Vorbehalt gegenüber außerschulischen Aktivitäten wie Klassenfahrten. Doch dies ist schade, denn gerade auf Klassenfahrten können Kinder so viel über sich und andere lernen!
So können die Kinder auf Klassenfahrten das Leben in der Gemeinschaft entdecken und dies mit dem Vorteil, dass sie ihre Klassenkameraden im Gegensatz zu einer nicht-schulischen Ferienfreizeit schon im Vorfeld kennen. Wie bei einer Ferienfreizeit auch, ohne die Eltern und Familie: Dafür aber mit einem bekannten Erwachsenen wie dem Lehrer oder einem Betreuer. Und wie bei einer Ferienfreizeit auch in einer völlig neuen Umgebung: Aber wiederum mit dem Vorteil, die altbekannte Klasse um sich zu haben. Kurz gesagt ein schöner Tapetenwechsel, ohne gleich ins kalte Wasser springen zu müssen!
Eine solche Klassenfahrt, in deren Mittelpunkt meist ein pädagogisches Projekt steht, hat in der Regel eine Dauer von 1 bis 3 Wochen, und wird meist von mindestens 2 Erwachsenen pro Klasse sowie einem weiteren Erwachsenen pro 10 Schüler begleitet. Für spezielle Aktivitäten während des Aufenthalts (Sport, kulturelle Ausflüge) stehen über die Lehrkräfte hinaus meistens ein spezieller Betreuer für die gesamte Klasse zur Verfügung, sowie ein weiterer Betreuer pro 15 Schüler.

Ablauf einer Klassenfahrt

Die Tage sind meist eng durchgetaktet! In der Regel findet am Vormittag der reguläre Schulunterricht statt. Entgegen dem was manche Schüler denken, findet dieser nämlich auch während einer Klassenfahrt regulär statt… Nichtsdestotrotz wird natürlich auch der Inhalt der theoretischen Lehreinheiten dem gesamten pädagogischen Projekt des Aufenthalts angepasst. So konzentrieren sich z.B. Lehrinhalte in den Naturwissenschaften auf das aktuelle natürliche Umfeld der Schüler während der Klassenfahrt.
Am Nachmittag finden dann meist verschiedenen Aktivitäten statt: Bei einer Klassenfahrt im Winter werden dabei z.B. Skifahren oder andere Aktivitäten in den Bergen auf dem Programm stehen. Bei einer Klassenfahrt im Sommer sind hingegen Aktivitäten wie Reiten, Klettern, Fahrrad fahren oder auch Wassersport bei einem Aufenthalt am Meer oder an einem See denkbar. Der späte Nachmittag und frühe Abend ist dann eher für etwas ruhigere Aktivitäten reserviert: Die Kinder können sich in Ruhe „frisch machen“ und natürlich auch ein Abendessen einnehmen. Dabei werden auch immer wieder Spiele durchgeführt, die insbesondere die Kreativität der Schüler anregen sollen und zu einer positiven Gruppendynamik beitragen. Am Abend, wenn dann die Lichter in den Schlafräumen ausgehen, wird meist eine Art Nachtwache durchgeführt. In regemäßigen Abständen gehen die Betreuer dann durch die Schafräume und vergewissern sich, dass alle auch wirklich ausreichend Schlaf finden… Die Betreuer sind dabei natürlich nicht naiv und wissen nur zu gut, dass viele nicht sofort Schlaf finden können oder wollen, wenn die Lichter ausgehen… Gerade dieser Zeitpunkt des Tages ist für die Kinder mit am Interessantesten und gerade in dieser Phase entsteht die ein oder andere schöne Erinnerung oder auch Freundschaft.

Heimweh ist etwas ganz Normales

Natürlich wird Ihr Kind nicht in das kalte Wasser geschmissen – schließlich ist es ja von seinen bekannten Klassenkameraden und bekannten Lehrkräften umgeben! Aber selbst wenn ihr Kind eher extrovertierter Natur ist und leicht Kontakte knüpft: Heimweh ist etwas ganz Normales! Seitens des Lehrpersonals ist der direkte Kontakt zwischen Schülern und Eltern jedoch meist unerwünscht. Doch dies ist gerade in Zeiten des Handy- und Smartphone Booms immer schwieriger umzusetzen. Dennoch ist ein Telefonat mit den Eltern in den meisten Fällen keine gute Idee. Schließlich kann dies in Ihrem Kind eine Form von Heimweh auslösen, wenn es auf einmal wieder Ihre Stimme hört – auch wenn es nur ganz kurz ist.
Daher berichtet das Lehrpersonal meist regelmäßig über verschiedene Medien von dem Aufenthalt: Über einen E-Mail-Verteiler, private Gruppen in den sozialen Netzwerken oder über private Blogs erfahren Sie und die Daheimgebliebenen meist im täglichen Rhythmus alles Wichtige über die Kinder und den Aufenthalt: Ihre Neugierde ist völlig legitim und kann damit sicherlich auch befriedigt werden! Und ja, Sie ganz haben richtig gelesen: Auch wenn Kinder immer wieder mal Heimweh haben, sind es am Ende doch oft die Eltern, die sich mehr Gedanken um die Kinder machen als diese um Ihre Eltern!
Eine interessante Lösung hierfür kann im Übrigen auch ein GPS-Tracker wie Weenect Kids sein. Ihr Vorteil: Mit diesem Gerät begleiten Sie Ihr Kind und geben ihm und Ihnen selbst Sicherheit – ohne jedoch in Person vor Ort sein zu müssen und ohne zu stark in den Ablauf der Klassenfahrt und das Bedürfnis nach Unabhängigkeit Ihres Kindes einzugreifen. Ein GPS-Tracker weist nicht die Nachteile eines Handys auf und ermöglicht Ihnen dennoch, Ihr Kind im Fall der Fälle zu erreichen. Natürlich sollten Sie Ihrem Kind auch hier vor der Abfahrt klar machen, dass es das Gerät nur für wichtige Anliegen benutzen soll und nicht wegen jeder Kleinigkeit einsetzen soll. Vermitteln Sie Ihrem Kind nach Möglichkeit, dass es das Gerät wirklich nur bei sehr starkem Heimweh benutzen soll. Sprechen Sie auch das Lehrpersonal im Vorfeld kurz darauf an, damit dieses Bescheid weiß und Ihr Kind optimal unterstützen kann. Und sollte sich Ihr Kind während des ganzen Aufenthaltes nicht bei Ihnen melden: Auch dies braucht Sie ganz und gar nicht erstaunen und ist sogar ein gutes Zeichen! Neben den zahlreichen Lachanfällen mit den Freunden, den tollen Aktivitäten wie Skifahren oder einem Lagerfeuer im Camp… Kann Ihr Kleiner oder Ihre Kleine schon einmal ganz vergessen, sich bei seinen Eltern zu melden!

 

Autor: Weenect

Weenect, leader de la géolocalisation familiale, propose une gamme de traceurs GPS pour les différents membres de la famille : les enfants, les seniors, les chiens et chats. Ce blog a vocation à aider les familles dans leur vie quotidienne.