Ein Leben mitten in der Natur und umgeben von vielen Gleichaltrigen: Pfadfinderbewegungen können für Ihre Kinder sehr lehrreich sein und zu einer gesunden Entwicklung der Selbständigkeit beitragen. Wir zeigen Ihnen, welche unterschiedlichen Möglichkeiten es gibt.

Die Pfadfinderverbände im deutschsprachigen Raum

Die Pfadfinderbewegung im Ganzen teilt sich in Deutschland in viele einzelne Pfadfinderverbände auf. Gemeinsam haben diese alle die Grundprinzipien der Bewegung (Respekt der Natur, Pfiffigkeit, Selbständigkeit, Solidarität, Teamgeist, Loyalität). Sie unterscheiden sich jedoch in Ihren religiösen bzw. auch nicht religiösen Ausrichtungen.
In Deutschland haben sich vier Verbände zum Ring Deutscher Pfadfinderinnenverbände und zum Ring deutscher Pfadfinderverbände zusammengeschlossen. Beide Ringe umfassen je einen katholischen, einen evangelischen und einen interkonfessionellen Pfadfinderverband. Trotz der traditionellen Unterteilung in „weibliche“ und „männliche“ Verbände nehmen die meisten Verbände beide Geschlechter gleichermaßen auf.
Neben den vier sogenannten Ringverbänden gibt es mehr als 140 weitere Pfadfinderbünde in Deutschland. Zu den Größten unter ihnen zählen
– Der Deutsche Pfadfinderverband (ein Dachverband verschiedener interkonfessioneller Bünde)
– Die Christliche Pfadfinderschaft Deutschlands
– Die Christlichen Pfadfinder Royal Rangers
– Die Christlichen Pfadfinderinnen und Pfadfinder der Adventjugend
– Der Ring Evangelischer Gemeindepfadfinder
– Der Deutsche Pfadfinderbund

Welche Werte vertreten Pfadfinderbewegungen?

Pfadfinder zu sein, das bedeutet nicht einfach nur eine Uniform zu tragen! Die meisten Bewegungen nehmen Kinder ab einem Alter von 7 bzw. 9 Jahren erstmalig auf. Die Kinder verpflichten sich mit der Aufnahme in die Gruppe dazu, das sog. „Pfadfindergesetz“ einzuhalten. Obwohl dieses von Bewegung zu Bewegung abweichen kann, gelten doch meist bestimmte Regeln, die sich in allen Bewegungen wiederfinden und demnach das Grundgerüst darstellen: Dazu gehören insbesondere der Respekt gegenüber anderen, Solidarität, Mut, Selbständigkeit und die Liebe zur Natur in allen Formen. Die jüngeren Mitglieder müssen dabei die Autorität des Gruppenchefs respektieren, wobei es sich meist um einen älteren, erfahrenen Pfadfinder handelt, der den Gruppenzusammenhalt sicherstellen soll.
Entgegen mancher Vorurteile (diese entspringen häufig der Geschichte des Gründers der Pfadfinderbewegung, dem Soldat Lord Robert Baden-Powell), weisen diese Bewegungen jedoch keinen militärischen oder paramilitärischen Bezug auf. So wird die Uniform beispielsweise nur eingesetzt, um die sozialen Unterschiede in der Herkunft zu kaschieren und das Leben in der Natur zu vereinfachen. Hierarchische Strukturen sind dagegen meist tabu und in den meisten Fällen auch nicht anders als bei jeder anderen Aktivität, die mit Kindern durchgeführt wird (z.B. im Kindergarten).

Welche Aktivitäten unternehmen Pfadfinder?

Im Großen und Ganzen können zwei Formen von Aktivitäten unterschieden werden
– Humanitäre Aktivitäten: Diese stehen im Mittelpunkt der Pfadfinderbewegung und vermitteln den jungen Teilnehmern wichtige Werte wie Nächstenliebe und Empathie gegenüber Mitmenschen. Jüngere Pfadfinder veranstalten zu diesem Zweck z.B. Tombolas, verkaufen nicht mehr benötigte Dinge und sammeln Geld für soziale Vereinigungen. Sie können aber auch an nachbarschaftlichen Aktivitäten teilnehmen wie z.B. der Besuch von Menschen in Altenheimen. Ältere Pfadfinder können auch an aufwendigeren Projekten teilnehmen und z.B. humanitäre Reisen ins Ausland durchführen, um dort den Menschen vor Ort zu helfen (z.B. mit einem Bauprojekt)
– Aktivitäten in der freien Natur: Auch diese stehen im Mittelpunkt der Pfadfinderbewegung! Häufig finden diese Aktivitäten im Wald statt und sind eine gute Gelegenheit für die jungen Pfadfinder, sich mit der Natur, der Flora und Fauna sowie Ihren Mitstreitern in der Gruppe vertraut zu machen – und das ganze unter freiem Himmel! Die großen Klassiker (Camp aufbauen, Gegenstände aus Holz bauen, Lagerfeuer, Schnitzeljagd, Kochen etc.) stehen dabei bis heute hoch im Kurs und spiegeln den Geist der Pfadfinderbewegung genau wieder.
Diese Aktivtäten erstrecken sich meist über mehrere Tage und finden häufig während der Schulferien statt, manchmal auch am Wochenende. Sie sind natürlich auch eine gute Gelegenheit für die Kinder, um das Leben unter Gleichaltrigen und ganz ohne die Eltern einmal auszuprobieren! Wenn Ihrem Kind diese Vorstellung etwas Angst macht, können Sie ihm auch einen GPS-Tracker wie Weenect Kids mit in das Camp geben: Sollte es zwischendurch mal einen Durchhänger geben, kann Sie Ihr Kind so jederzeit erreichen. Zudem können auch Sie beruhigt sein, denn schließlich erfahren auch Sie so einiges über die Abenteuer Ihres Kindes inmitten des dunklen Waldes… Für sie beide also die optimale Lösung, um gegenseitig in Kontakt zu bleiben!

Insgesamt gibt es mehr als 260.000 Pfadfinder in Deutschland Klick um zu Tweeten

 

Autor: Weenect

Weenect, leader de la géolocalisation familiale, propose une gamme de traceurs GPS pour les différents membres de la famille : les enfants, les seniors, les chiens et chats. Ce blog a vocation à aider les familles dans leur vie quotidienne.