Ihr Kind möchte unbedingt ein Handy, aber Sie möchten ihm (noch) noch keines kaufen… Diese Diskussion kennen alle Eltern von pubertierenden Teenagern! Doch bis Ihr Kind das in Ihren Augen richtige Alter für ein Handy hat, kann es noch etwas dauern: Welche Argumente können Sie in der Diskussion anführen und welche Alternativen Ihrem Kind anbieten?

Gründe, die gegen ein Handy bei Kindern sprechen

Natürlich wollen alle Kinder so schnell wie möglich ein eigenes Handy! Ein Handy ermöglicht Ihrem Kind, auf einmal unabhängiger zu sein (Führen von Telefongesprächen sowie Nutzung von Handyspielen, Internet und der sozialen Netzwerke). Zudem gibt es ein Gefühl der Sicherheit, weil man jederzeit angerufen werden kann und selbst Anrufe tätigen kann. Aber häufig sind sich gerade kleinere Kinder nur sehr eingeschränkt darüber bewusst, was diese Funktionen mit sich bringen, wie sie sinnvoll genutzt werden können und vor allem auch was diese für finanzielle Auswirkungen haben. Um Ihr Kind davon zu überzeugen, können Sie mit ihm gemeinsam die Tarife Ihres eigenen Handytarifs ansehen und ihm dabei klar machen, wie viel Geld für diesen Posten monatlich zu investieren ist. Sagen Sie ihm auch, dass auf den ersten Blick günstige Tarife nur wenige Leistungen beinhalten und er damit weit davon entfernt wäre, alles nutzen zu können, was er wolle.
Tweet: Ein Blick auf die Handytarife sollte das Verlangen Ihres Kindes nach einem Handy verringern
Selbstständig ein Handy zu nutzen setzt auch voraus, dass Ihr Kind die entsprechenden Verhaltensweisen und Verhaltensregeln kennt und auch verinnerlicht hat: Dies betrifft insbesondere Grundsätze wie die Vermeidung von Kontakt zu Unbekannten (Gefahr der Belästigung etc.), den Einsatz im öffentlichen Verkehrsraum (nicht auf der Straße laufen und gleichzeitig auf das Display schauen) sowie auf dem Schulgelände (Handys sollten dort nicht genutzt werden). Selbst Ältere oder Erwachsene haben oft Probleme, diese Grundsätze selbst vorzuleben! Vereinfacht gesagt: Um ein Handy zu besitzen wird eine entsprechende Reife der Person vorausgesetzt!
Schließlich sollte auch an die Gefahr der Beschädigung oder des Diebstahls gedacht werden: Es wäre doch schade, wenn das neue Gerät schon nach wenigen Tagen verschwunden wäre…

Welche Alternativen gibt es zu einem Handy?

In Frankreich erhalten Kinder durchschnittlich mit 11 Jahres Ihr erstes eigenes Handy. Dies entspricht dem Zeitpunkt des Wechsels auf eine weiterführende Schule. Doch welche Alternativen können Sie einem Teenager anbieten, der schon zuvor ein Handy verlangt?

– Ein „zweites Leben“ für Ihre alten Handys: Bestimmt haben Sie auch noch 1 oder 2 alte Handys in der Schublade liegen, die aus einer Zeit stammen, in der man nur über einen Computer ins Internet gelangte? Diese Geräte können nun eine zweite Verwendung finden. Gerade die älteren Modelle sind oft sehr robust und haben die mittlerweile vergangene Zeit gut überlebt. Aber aufgepasst: Achten Sie darauf, ob die Geräte noch dem aktuellen technischen Standard entsprechen und sich damit noch normal telefonieren lässt. Problematisch könnte auch sein, dass Ihr Kleiner diese alten Handys wahrscheinlich alles andere als „cool“ finden wird… Nicht zuletzt können diese auch hauptsächlich nur eines: Und zwar telefonieren!
– Speziell auf Kinder zugeschnittene Handys oder Smartphones: Diese extra für Kinder entwickelten Modelle ermöglichen es beispielsweise die Anzahl der Gesprächspartner für Telefonanrufe zu begrenzen sowie den Zugang zum Internet zu begrenzen oder auch komplett zu sperren. Manche Modelle bieten auch spezielle Funktionen für Notsituationen (z.B. spezieller Notrufknopf) an. Dabei handelt es sich zwar um eine interessante Alternative, doch sind diese Geräte oft auch wenig robust: Insbesondere bei den Displays besteht die Gefahr, dass diese schnell beschädigt werden.
– Eine gute Option sind schließlich auch sog. GPS-Tracker: Diese ermöglichen es dem Kind im Falle eines Problems jederzeit seine Eltern zu kontaktieren und auch diese können jederzeit Ihr Kind erreichen. Gleichzeitig wird hier die Anzahl an Gesprächspartnern eingeschränkt sowie die Nutzung von Internet unterbunden. Weitere Nützliche Funktionen sind die Standortbestimmung in Echtzeit sowie ein leicht erreichbarer SOS-Button. Vereinfacht gesagt ein Gerät, welches alle nützlichen Funktionen beinhaltet, ohne jedoch unnötige Features zu besitzen. Optimal, um die Wartezeit auf das erste eigene Handy zu überbrücken!

In Frankreich erhalten Kinder durchschnittlich mit 11 Jahres Ihr erstes eigenes Handy Klick um zu Tweeten

 

Autor: Weenect

Weenect, leader de la géolocalisation familiale, propose une gamme de traceurs GPS pour les différents membres de la famille : les enfants, les seniors, les chiens et chats. Ce blog a vocation à aider les familles dans leur vie quotidienne.