Während zwischen Kind und Mutter meist noch eine harmonische Beziehung besteht, änderst sich dies oft plötzlich mit Eintritt in die Pubertät: Trotzige Jugendliche und genervte Eltern sind dann gerade in den Ferien keine Seltenheit mehr. So eine Urlaubsstimmung will nun wirklich niemand haben! Doch was halten Sie eigentlich davon, während der Ferien die Zügel einfach mal etwas lockerer zu halten?

Mit Jugendlichen in den gemeinsamen Familienurlaub: Warum kommt es zu Konflikten?

Ob Urlaub am Meer, in den Bergen oder auf dem Land. Ob Ferienwohnung oder Camping. Ab einem gewissen Alter spielt dies für Ihre Kinder keine große Rolle mehr: Ihre Kinder wollen dann nicht mehr in erster Linie am Familienleben teilnehmen, sondern unabhängig sein und Zeit mit Ihren Freunden und Freundinnen verbringen! Schon ab der frühen Pubertät können Kinder mit entsprechenden Wünschen auf Sie zukommen: Wünsche, die Sie in der Elternrolle schnell als „alt“ dastehen lassen. Ihr Kleiner möchte von nun an ohne Sie rausgehen, sich mit seinen Freunden treffen und Zeit an weiter entfernten Orten verbringen… Weit entfernt von Zuhause, weit entfernt von Ihrer Aufsicht… Da kann schnell einmal die Angst ins Spiel kommen. Wie verbinden Sie dabei am besten die drei Punkte Sicherheit, Einhaltung der von Ihnen aufgestellten Regeln und das Bedürfnis nach Selbstständigkeit Ihres Teenagers?
Zu versuchen, seine Kinder krampfhaft an sich zu binden, wäre kontraproduktiv: In diesem Alter ist es ganz normal, sich von Mutter und Vater abkapseln zu wollen. Vor allem, wenn sie im Urlaub zum ersten Mal auf gleichaltrige Teenager treffen. Hier ist es natürlich besonders wichtig, sich als unabhängiger Jugendlicher darzustellen, der von seinen „coolen“ Eltern alle Freiräume eingeräumt bekommt. Das passt natürlich nicht mit ständiger Beaufsichtigung durch die Eltern zusammen.
Von Seiten der Eltern ist es natürlich wichtig, den eigenen Kindern zu vertrauen. Natürlich ist es so, dass die Jugendlichen in diesem Alter vieles zum ersten Mal selbst ausprobieren wollen. Für eine gelungene Sozialisierung und Entwicklung ist es aber von großer Bedeutung, dass Sie Ihren Kindern dabei den nötigen Freiraum gewähren und ihnen ein gewisses Vertrauen entgegen bringen. Das kann natürlich auch Risiken mit sich bringen. Vertrauen entgegen zu bringen bedeutet jedoch, daran zu glauben, dass Ihr Teenager niemals zu weit vom Weg abkommen wird. Teenager sind sich der Grenzen und Werte, die Sie ihnen vorgelebt haben, in der Regel durchaus bewusst. Und wenn sie diese einmal überschreiten werden, dann geschieht dies meist nur in einem kleinen Ausmaß. Ihnen ist nämlich sehr wohl bewusst, dass sie Sie sonst enttäuschen würden.

Mit welchem Alter sollten Sie Ihren Kindern wieviel Freiraum in den Ferien gewähren?

Um zu entschieden, wie „frei“ sich Ihr Kind in den Ferien bewegen kann, sollten Sie mehrere Faktoren berücksichtigen: Die Umgebung (bekannter Urlaubsort oder neues Urlaubsdomizil), potentielle Gefahren (stark befahrende Straße, Zugang zum Meer), das Alter Ihres Kindes und seiner Freunde sowie die Möglichkeiten zur Fortbewegung (zu Fuß, öffentliche Verkehrsmittel, Fahrrad).
Ab 8 Jahren
– Mit den Freuden in den Park oder auf den Spielplatz gehen: Zu Fuß oder mit dem Fahrrad wenn der Weg gefahrlos ist. Beobachten Sie das erste Mail unauffällig aus der Ferne, ob an dem vereinbarten Ort alles glatt läuft und holen Sie Ihr Kind zur vereinbarten Uhrzeit ab.
Ab 10-11 Jahren
– In diesem Alter werden die meisten Gefahren der Straße beherrscht: Mit einem Fahrrad können auch etwas weiter entfernte Ziele erreicht werden. Im Alter zwischen 11 und 14 Jahren äußern viele Kinder erstmals das Bedürfnis, im Urlaub alleine mit Freunden unterwegs zu sein. Das kann ein Nachmittag am Strand oder ein Abend bei einem der Kinder sein. Dabei ist es wichtig, konkrete Grenzen aufzuzeigen (z.B. eine nicht verhandelbare feste Uhrzeit, zu der Sie Ihr Kind abholen) und sich mit der Gastfamilie zu verständigen.
Ab 15 Jahren
– Abhängig von der Reife Ihres Kindes und dem Vertrauen, das Sie in es haben, können Sie Ihrem Kind einen kleinen Urlaub bzw. Kurztrip mit seinen Freunden erlauben. Hierbei ist es wichtig, Ihr Kind an die Sicherheitsbestimmungen und Regeln zu erinnern und die anderen Eltern kennenzulernen, um sich gegenseitig auf dem Laufenden zu halten, und so eine Art Sicherheitsnetz aufzubauen

Die unverzichtbare Ausrüstung für Unabhängigkeit in den Ferien

– Das Handy: Kann ab ca. 10 Jahren für den Zeitraum der Ferien eingesetzt werden. Damit kann Sie Ihr Kind bei Bedarf jederzeit erreichen. Entscheiden Sie sich für ein einfaches und vor allem robustes Modell. Ziel sollte es nicht sein, Ihrem Kind ein High-Tech-Gerät mit auf den Weg zu geben, sondern ihm einen Gebrauchsgegenstand zu geben, der seiner Sicherheit dient.
– Die GPS-Tracker: Ohne Zweifel die einfachste und günstigste Lösung (denn selbst ein einfaches Telefon kostet heute oft schon ein Vermögen)! Die GPS-Lösung Weenect Kids ermöglicht es beispielsweise Ihrem Kind, Sie jederzeit auf Ihrem Telefon zu kontaktieren. Dank des eingebauten GPS-Chips können Sie zudem zu jedem beliebigen Zeitpunkt die genaue Position Ihres Kindes bestimmen und sogar eine Benachrichtigung erhalten, sollte Ihr Kind einmal den von Ihnen vordefinierten Bereich verlassen. Alle Bewegungen, die Ihr Kind alleine macht, sind nachverfolgbar und können aus der Ferne betrachtet werden. Dank dieser virtuellen Verbindung können Sie Ihrem Kind zu einem idealen Zeitpunkt ermöglichen, erstmalig auf eigenen Füßen zu stehen: Keine besonderen Verpflichtungen, keine Hausaufgaben zu erledigen, keine Schule am nächsten Tag. Die einzige Verpflichtung natürlich: Ihr Vertrauen nicht zu missbrauchen!
Die Ferien sind der ideale Zeitpunkt, um Ihrem Kind Freiheit einzuräumen. Unter diesen entspannten und positiven Rahmenbedingungen fällt es besonders leicht, Ihr Kind auf den Weg der Selbstständigkeit zu bringen. Ab 8 Jahren kann Ihr Kind – unter Ihrer Aufsicht – damit beginnen, einen eigenen Freundeskreis aufzubauen und diese Kontakte alleine zu pflegen. Etwas später kann es – in Verbindung mit der richtigen Ausrüstung – auch ganz auf eigenen Füßen stehen. Zur Ausrüstung eignen sich insbesondere einfache und günstige Lösungen wie GPS-Tracker. Verpassen Sie nicht die beste Gelegenheit im Jahr, um diese auszuprobieren!

Autor: Weenect

Weenect, leader de la géolocalisation familiale, propose une gamme de traceurs GPS pour les différents membres de la famille : les enfants, les seniors, les chiens et chats. Ce blog a vocation à aider les familles dans leur vie quotidienne.