Hitze und Einsamkeit können älteren Menschen besonders im Sommer zu schaffen machen – vor allem, wenn diese alleine wohnen oder wenig Kontakt zu anderen haben. Geben Sie den Senioren in Ihrem Umfeld die richtigen Tipps mit auf den Weg und helfen Sie Ihnen, einen angenehmen und sicheren Sommer zu verbringen, indem die richtigen Verhaltensweisen erlernt werden.

Bei älteren Personen steigt das Risiko bei warmen Temperaturen

Spätestens die Hitzewelle im Jahre 2003 hat allen bewusst gemacht, welche Gefahren bei Hitze auf ältere Menschen zukommen kommen. In der Tat sind Senioren aufgrund verschiedener Gründe deutlich anfälliger für eine Dehydrierung oder einen Hitzeschlag:
– Die für ihr Alter typische Physiologie bewirkt, dass diese weniger sensibel auf Hitze und Durst reagieren. Konkret bedeutet dies, dass eine ältere Person sich z.B. bei hohen Temperaturen zu warm anziehen wird, weil diese die eigentliche Außentemperatur unterschätzt. Ein weiteres Beispiel ist das Trinkverhalten: Eine ältere Person trinkt meist weniger und nicht in regelmäßigen Abständen, weil sie körperlich einen geringeren Durst verspürt und demnach nicht das ausgeprägte Bedürfnis hat, regelmäßig Flüssigkeit zuzuführen. Dazu kommt ein weiterer Faktor: Bei älteren Menschen funktioniert der Hitzeausgleich durch Schweißbildung nicht mehr wie bei einem jungen Menschen. Die Absonderung von Schweiß ermöglicht es nämlich dem Körper, seine Temperatur konstant auf 37 Grad zu halten. Je weniger Schweiß nun produziert wird, desto weniger kann der Köper auch seine Temperatur konstant halten.

– Vorherrschende Einsamkeit: Leider leben heute viele ältere Menschen alleine und sind nicht in einen familiären Kontext eingebettet. Auch Freunde, die Hilfe leisten können, sind oft nicht vorhanden. Unter diesen Voraussetzungen ist es schwierig, auf sich selbst genug Acht zu geben.
– Suboptimales Wohnumfeld: Häufig ist die Wohnung schlecht isoliert oder nicht einmal mit Rollläden ausgestattet. Damit bieten die eigenen vier Wände häufig nur sehr eingeschränkten Schutz vor den warmen Außentemperaturen.

Wichtige Verhaltenswiesen für den Sommer, die jeder Senior kennen sollte

– Viel trinken!

Die Dehydrierung ist der größte Feind eines älteren Menschen! Es ist daher unglaublich wichtig, dass der Senior mindestens 1,5 Liter Wasser pro Tag trinkt. Dies entspricht ungefähr der Menge an Flüssigkeit, die durch das Schwitzen verloren werden kann. Idealerweise sollte regelmäßig etwas getrunken werden und am besten immer wieder eher kleinere Mengen. Schlagen Sie Ihren Angehörigen vor, dafür eine Erinnerung einzustellen. Dafür kann beispielweise ein Wecker eingestellt werden oder jemand ruft regelmäßig an und erinnert an das Trinken.
-Regelmäßig etwas essen!

Auch wenn es bei hohen Temperaturen meist schwerfällt, da der nötige Appetit oft fehlt… Viele Senioren haben inzwischen die Wichtigkeit erkannt, bei Hitzewellen viel zu trinken. Doch dabei vergessen viele ältere Menschen immer wieder, auch ausreichend zu essen. Konsequenz: Die wichtigen Mineralsalze werden verdünnt und es besteht das Risiko einer Hyponatriämie, das heißt eine zu niedrige Natriumkonzentration im Blutserum. Die Folge können wiederum Schwächeanfälle sein. Es ist daher sehr wichtig, neben dem Trinken auch an das Essen zu denken: Kleine Mahlzeiten sollten in regelmäßigen Abständen eingenommen werden. Bevorzugen Sie dabei kühle Rohkost, Gemüse, Früchte und Proteine.

-Sich vor der Hitze schützen

Ein Punkt, der jedem verständlich sein sollte, doch der mitunter nur schwierig umgesetzt werden kann. Zunächst einmal sollte der Senior die Möglichkeit haben, sich in seiner Wohnung zu bewegen, damit er jene Orte ohne direkte Sonneneinstrahlung aufsuchen kann. Wenn die ältere Person Probleme hat sich fortzubewegen, stellen Sie ihr am besten Ihren Lieblingssessel in den schattigsten und kühlsten Raum der Wohnung. Denken Sie ggf. auch darüber nach, eine tragbare Klimaanlage anzuschaffen. Diese kühlt effektiv und in kurzer Zeit einzelne Wohnräume. Alternativ können Sie auch auf einen oder mehrere Ventilatoren zurückgreifen. Achten Sie beim Kauf darauf, dass diese Geräte einfach zu bedienen sind, damit sie die Person selbst bedienen kann. Geben Sie Ihren Angehörigen schließlich regelmäßig mit auf den Weg, dass er sich den Körper befeuchten soll: Das Gesicht, der Kopf oder eben der ganze Körper… Duschen, einen Zerstäuber verwenden oder nasse Handtücher auflegen. Alles was hilft zu kühlen, kann genutzt werden.

Welche Alarmzeichen sollte ich kennen?

Wenn einer Ihrer älteren Angehörigen alleine lebt, sollten Sie ihm gerade während der sommerlichen Hitzewellen regelmäßig einen Besuch abstatten. Wenn Sie dabei mehrere der folgenden Anzeichen feststellen, kontaktieren Sie einen Arzt oder ggf. den Rettungsdienst.
– Aufmerksamkeitsstörungen (geistige Abwesenheit, Verständnisschwierigkeiten, verlangsamte Reflexe)
– Ausgeprägte Schwäche, Müdigkeit, Schläfrigkeit
– Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Kopfschmerzen, Muskelkrämpfe
– Unstillbares Verlangen nach Flüssigkeit
– Ungewöhnliche Unruhe
– Körpertemperatur höher als 38,5 Grad

Gerade während der sommerlichen Hitzewellen ist es sehr wichtig, dass Sie immer im ständigen Kontakt mit Ihren Angehörigen bleiben. Dafür bietet sich z.B. ein GPS-Tracker mit einer SOS-Taste an. So kann sie die Person – z.B. bei einem Schwächeanfall – leicht erreichen und gleichzeitig können Sie die Person jederzeit aus der Ferne überwachen und wissen ob es ihr gut geht. Mit dieser Lösung erreiche Sie gleichzeitig zwei Ziele: Ihr Angehöriger bleibt selbstständig und gleichzeitig haben Sie ständig ein Auge auf ihn und garantieren so für seine Sicherheit.

Ältere Menschen reagieren weniger sensibel auf Hitze und Durst Klick um zu Tweeten

 

Autor: Weenect

Weenect, leader de la géolocalisation familiale, propose une gamme de traceurs GPS pour les différents membres de la famille : les enfants, les seniors, les chiens et chats. Ce blog a vocation à aider les familles dans leur vie quotidienne.