Ob am Meer, in den Bergen oder auf dem Land: Auch in diesem Sommer werden viele Menschen Ihre Haustiere mit in die Ferien nehmen. Dabei können natürlich auch kleinere und größere gesundheitliche Probleme auftreten. Die beste Waffe dagegen: Vorausschauend denken und planen!

Die wichtigsten Punkte für die Gesundheit Ihres Tieres

Genau wie Sie es auch für sich selbst oder Ihre Kinder tun, sollten Sie auch für Ihren tierischen Begleiter ein kleines Mäppchen mit den wichtigsten medizinischen Utensilien vorbereiten und in die Urlaubstasche packen. Bedenken Sie: Selbst wenn es am Urlaubsort eine Apotheke gibt, kann es oft einige Zeit dauern, bis Sie wirklich die gewünschten Produkte in der Hand halten – daher ist es ratsam, das Wichtigste gleich von Zuhause mitzunehmen.
– Wenn Ihr Tier eine Dauermedikation aufgrund eines chronischen Leidens benötigt, nehmen Sie das Medikament unbedingt in ausreichender Mange mit. Man kann niemals zu viel mitnehmen! Nehmen Sie am besten auch das zugehörige Rezept mit
– Ein alkoholfreies Desinfektionsmittel sowie Kompressen, Verbände und Pflaster für Tiere sollten ebenfalls mit ins Gepäck
– Auch ein Mittel gegen Flöhe sollte nicht fehlen. Verwenden Sie dieses am besten bereits vor Abfahrt und wiederholen sie die Behandlung mehrmals vor Ort, insbesondere falls Ihr Tier häufig mit Wasser in Berührung kommt
– Denken Sie auch an eine Zange zur Entfernung von Zecken
– Auch die bewährte Kochsalzlösung sollte nicht fehlen. Diese kann für beinahe alles verwendet werden: Zur hygienischen Pflege von Augen und Ohren oder zum Auswaschen von kleinen Wunden
– Wenn Sie homöopathische Ansätze schätzen, können Sie darüber auch für Ihr Tier nachdenken. Fragen Sie dazu Ihren spezialisierten Tierarzt vor der Fahrt in die Ferien: Es gibt z.B. Mittel gegen den reisebedingten Stress oder gegen Reiseübelkeit

Achten Sie auf Ihr Tier in der Sonne!

Wie wir Menschen, reagieren auch Tiere empfindlich auf Sonneneinstrahlung. Für die eher häuslichen Tiere wie Katzen oder Nagetiere, kann die Sonne ein hinterhältiger Feind sein, der sie schwächen kann – auch ohne dass sie direkt der Sonne ausgesetzt sind… Hier ist Vorsicht vor Dehydrierung geboten! Achten Sie darauf, dass Ihr Tier an mehreren Stellen in der Wohnung Wasser vorfindet und trinken kann. Wenn Ihre Katze mitspielt, können Sie auch Nassfutter und Trockenfutter abwechselnd einsetzen. Feuchte Produkte unterstützen ebenfalls die tägliche Wasserzufuhr. Achten Sie in jedem Fall auf körperliche Signale Ihres Tieres. Wenn es niedergeschlagen oder jämmerlich wirkt, wird es Zeit zu handeln. So können Sie beispielsweise die Pfoten Ihres Nagetieres in kühles Wasser tauchen.
Hunde, die uns überall hin begleiten, haben dabei noch mehr zu leiden: Gerade wenn Ihr Hund helle oder dünne Behaarung hat (Boxer, Bracke, Dalmatiner…) besteht ein erhöhtes Risiko für Sonnenstiche – genau wie beim Menschen. Im Idealfall setzten Sie Ihr Tier nicht der Sonne aus, doch dies lässt sich leider nicht immer vermeiden. Wenn Sie keine Wahl haben, verwenden Sie zumindest einen Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor (mindestens 30). Vergessen Sie dabei nicht die Schnauze und die Ohren. Achten Sie auch besonders auf den Bauch: Die Sonnenstrahlen reflektieren sich im Sand, auf dem Asphalt sowie auf hellen Oberflächen… Dieser Teil seines Körpers ist den Strahlen besonders ausgesetzt.
Denken Sie für lange heiße Strandtage mit Ihrem Hund auch unbedingt daran, Wasser in ausreichender Menge mitzunehmen. Stellen Sie unbedingt sicher, dass Ihr Hund kein Wasser aus dem Meer trinkt, da dies zu einer schwerwiegenden Dehydrierung führen kann. Optimal ist es, wenn Sie jederzeit ein Auge auf Ihr Tier haben. Dazu können Sie es einfach mit einem GPS-Tracker ausstatten und einen kleinen Bereich festlegen, in dem sich Ihr Hund bewegen darf. Sollte er diesen Bereich verlassen, erhalten Sie einen Alarm. So stellen Sie gleichzeitig sicher, dass Ihnen Ihr Tier nicht unfreiwillig entläuft.

Was tun wenn Ihr Tier von einem Insekt gestochen wird?

Wie bei uns Menschen kommen Insektenstiche leider auch bei unseren tierischen Begleitern vor! Was Haustiere angeht, so sind gerade Hunde verhältnismäßig oft von Stichen betroffen. Der Grund hierfür: Sie sind wenig misstrauisch und oft verspielte Typen, die sich einfach amüsieren wollen (z.B. das um sie herumschwirrende Tierchen verschlingen). Aber das kann schon einmal böse ausgehen! Was sollten Sie also tun, wenn Ihr Hund gestochen wird?
– Stechmücken: Wenn sich Ihr Hund ständig kratzt und abschleckt, sollten Sie ihn aufmerksam untersuchen. Dahinter könnte nämlich ein Mückenstich stecken. Behandeln Sie diesen nicht stiefmütterlich: Durch das ständige Kratzen kann eine zusätzliche Infektion entstehen und auch allergische Reaktionen sind möglich (z.B. Schwellung der Einstichstelle). Denkbar ist auch eine Infektion mit Leishmaniose. Diese durch Parasiten hervorgerufene Krankheit ist besonders gefährlich. Im Internet finden Sie Karten, auf denen Risikoregionen besonders gekennzeichnet sind (diese gibt es z.B. in Südfrankreich). Verwenden Sie spezielle Mittel gegen Parasiten, bringen Sie Ihren Hund zur Abenddämmerung nach Drinnen und lassen Sie ihn ggf. impfen.
– Wespen/Bienen/Hornissen: Wie auch für den Menschen sind diese Stiche zunächst einmal schmerzhaft, können aber auch gefährlich werden, wenn sie an mehreren Stellen gleichzeitig gestochen werden oder wenn sich die Stiche im Kopfbereich, insbesondere um den Hals befinden. Noch schlimmer ist es, wenn Ihr Tier das Insekt verschluckt. Um potentiellen Unfällen zuvorzukommen, nehmen Sie am besten eine Vakuumpumpe zum Absaugen von Insektengift mit. Um den Schmerz zu lindern und die Ausbreitung des Giftes zu reduzieren, können Sie kühles Eis auf die Einstichstelle legen. Sollte Ihr Hund ungewöhnlich niedergeschlagen sein, zittern oder sich übergeben, stellen Sie das Tier sofort bei einem Tierarzt vor. Auch falls Ihr Hund ein Insekt verschluckt hat, sollten sie schnellstmöglich einen Arzt aufsuchen. Wenn er rechtzeitig behandelt wird, bleibt ein Insektenstich meist ein harmloses Missgeschick ohne spätere Folgen
In den Ferien geht es unseren tierischen Begleitern wie uns Menschen: Wir sollten auf der Hut vor einem Übermaß an Sonne sein und stets auf Insekten aufpassen. Schützen Sie Ihr Tier, indem Sie es nur begrenzt potentiellen Risikofaktoren aussetzen und spezielle Produkte zu deren Schutz verwenden. Zudem sollten Sie stets ein wachsames Auge auf sie haben. Denken Sie auch daran, Ihr Tier mit wichtigen Hilfsmitteln wie einem GPS-Tracker auszustatten. So verbringen sie alle eine unbeschwerte und gelungene Ferienzeit!

Autor: Weenect

Weenect, leader de la géolocalisation familiale, propose une gamme de traceurs GPS pour les différents membres de la famille : les enfants, les seniors, les chiens et chats. Ce blog a vocation à aider les familles dans leur vie quotidienne.