Nach einer aktuellen Schätzung sind heute mehr als 850 000 Menschen in Frankreich an Alzheimer erkrankt. Die Alzheimer-Krankheit ist die erste Ursache von Demenz bei Personen über 65 Jahren. In der Medizin gibt es bis heute kein Heilmittel für diese Krankheit, doch durch ein frühzeitiges Erkennen der Krankheit ist eine bessere Therapie und Kontrolle möglich.

Alzheimer: Eine fortschreitende Krankheit

Im Durchschnitt wird eine gesicherte Alzheimer-Diagnose im Alter von 65 Jahren gestellt. Es handelt sich dabei um eine sogenannte neurodegenerative Krankheit, die mit einem zunehmenden Verlust von Nervenzellen und Ihren zugehörigen Funktionen einhergeht. Bis zum heutigen Tag hat die Medizin keine Heilungsmöglichkeit gefunden. Dennoch können verschiedene Maßnahmen den Alltag der erkrankten Personen erträglicher machen und Ihr Leiden in gewissem Maße verringern: Dazu zählen körperliche Bewegung, die sogenannte „kognitive Stimulation“ sowie eine spezielle Ernährung.
Bis heute sind die eigentlichen Ursachen der Krankheit unbekannt. Nach aktuellem Forschungsstand kommen Faktoren wie Luftverschmutzung (insbesondere aufgrund von Schwermetallen), Medikamentenvergiftungen (Einnahme ungeeigneter Medikamente oder Nicht-Einhaltung der vorgeschriebenen Dosierung), aber auch genetische Faktoren als Ursachen in Frage.
Die Auswirkungen bei Auftreten der Krankheit sind vielfältig: In erster Linie für den Erkrankten selbst, aber auch für die Angehörigen, auf die schnell die gesamte Verantwortung für die erkrankte Person lastet.

Symptome im Frühstadium der Krankheit

Obwohl bereits 1906 erstmalig beschrieben, wurde die Alzheimer-Krankheit in der Vergangenheit häufig nicht korrekt diagnostiziert und mit ähnlichen, im fortgeschrittenen Alter auftretenden Krankheiten verwechselt. Die Alzheimer-Krankheit zeichnet sich jedoch durch eine sehr spezifische Schädigung des Gehirns aus. Insbesondere die Schläfenlappen sind davon betroffen. Die modernen bildgebenden Verfahren in der Medizin und speziell dafür ausgelegte Tests ermöglichen seit den 60er-Jahren eine sichere Diagnose der Krankheit.
Die ersten Phasen der Krankheit sind, selbst für den Erkrankten, sehr schwierig zu erkennen, weil den auftretenden Symptomen häufig auch andere Krankheiten bzw. Ursachen zu Grunde liegen können. Beispiele sind Müdigkeit, Stress oder typische Beschwerden des Älterwerdens. Folgende Symptome können prinzipiell auf Alzheimer hindeuten:
 Gedächtnisstörungen: Meist beginnen diese relativ harmlos und verschlimmern sich dann im Laufe der Zeit. Zu Beginn sind zunächst das Kurzzeitgedächtnis sowie die Fähigkeit zur Aufnahme von neuen Informationen betroffen. Es können auch Schwierigkeiten beim zeitlichen Einordnen von Erinnerungen auftreten.
 Semantische Gedächtnisstörungen: Wir alle müssen hin und wieder mal nach einem Wort suchen! Aber wenn dies bei einer Person immer häufiger vorkommt und Sie beobachten, dass das eingesetzte Vokabular dabei verarmt und die Person selbst bei einfachen Sachverhalten Mühe hat diese darzustellen, kann dies ein Alarmzeichen sein.
 Aufmerksamkeitsstörungen: Die Person lässt sich leicht ablenken, obwohl dies früher nicht der Fall war. Die Person vergisst beispielsweise aus welchem Grund sie soeben den Raum verlassen hat oder vergisst, dass sie etwas in den Ofen gestellt hat.
 Motorische Störungen: Im Frühstadium der Krankheit sind diese noch schwach ausgeprägt. In diesen Fällen kann meist eine gewisse Ungeschicklichkeit bei der Ausübung alltäglicher Tätigkeiten beobachtet werden. Beispiele dafür sind das versehentliche Fallenlassen von Geschirr oder Umwerfen von Gläsern. Dabei kann es sich um Vorboten der für die Krankheit typischen koordinativen Störungen handeln.
 Schließlich können eine ungewöhnlich wechselhafte Laune sowie lang anhaltende Müdigkeit und Schlappheit, in Verbindung mit den oben beschriebenen Symptomen, ebenfalls ein Alarmzeichen darstellen.

Alzheimer, eine weit verbreitete Volkskrankheit, steht heute im Mittelpunkt der medizinischen Forschung und vielleicht gelingt es eines Tages, diese Krankheit zu heilen. Bis dahin gilt: Eine frühzeitige Erkennung von Alzheimer ist sehr wichtig, um die Folgen der Krankheit so gut wie möglich zu reduzieren.

Die genauen Ursachen der Alzheimer-Erkrankung sind zum heutigen Stand der Forschung noch nicht bekannt Klick um zu Tweeten

 

Autor: Weenect

Weenect, leader de la géolocalisation familiale, propose une gamme de traceurs GPS pour les différents membres de la famille : les enfants, les seniors, les chiens et chats. Ce blog a vocation à aider les familles dans leur vie quotidienne.