Ein Großteil der Deutschen wünscht sich in den eigenen vier Wänden Ihren Lebensabend zu verbringen. Aber ein allein lebender älterer Mensch, auch bei verhältnismäßig guter Gesundheit, ist auch in seiner Wohnung verschiedenen Risiken ausgesetzt. Da auch bei alltäglichen Arbeiten gefährliche Situationen entstehen können, sollten Sie jedes einzelne Zimmer auf mögliche Gefahrenquellen überprüfen und ggf. Abhilfe schaffen.

Die Technik hilft uns weiter

Ziehen Sie den Einsatz moderner Haustechnik in Erwägung, um Bewegungsabläufe mit evtl. Sturzgefahr zu vermeiden bzw. zu verringern: Automatisches Öffnen und Schließen der Rollläden mit Hilfe einer Fernbedienung oder eines Schalters, Ein- und Ausschalten der Beleuchtung mit Hilfe eines Bewegungsmelders, Nutzung eines Bildtelefons etc.
Zu dem Bereich Fernsteuerung zählen auch Geräte wie z.B. GPS-Tracker. Im Bedarfsfall kann damit schnell Hilfe angefordert werden. Die genaue Position der Person ist jederzeit zu ermitteln und Sie können spezielle Bereiche festlegen, bei deren Verlassen automatisch ein Alarm ausgelöst wird, auch ohne Betätigung einer speziellen SOS-Taste, wie sie bei den meisten Geräten dieser Art zu finden ist. Die gut sichtbare und auffällige SOS-Taste, die sich meist in der Mitte des Geräts befindet, kann bei Bedarf jederzeit bequem von der hilfsbedürftigen Person betätigt werden.

Das Vermeiden von Stürzen hat stets oberste Priorität

Ein Sturz zählt zu den größten Risiken für allein lebende Senioren. Der Einsatz von Technik kann diese zwar minimieren, aber natürlich nicht verhindern. Für weitere Maßnahmen haben wir einige Tipps für Sie
– Bringen Sie Griffe und Handläufe an allen potentiell gefährlichen Stellen an: Toiletten, Treppen, aber auch im Außenbereich wie am Balkon oder im Garten
– Verbannen Sie Teppiche, über die man stolpern könnte, oder befestigen Sie diese mit doppelseitigem Klebstoff auf dem Boden. Suchen Sie auch nach herumliegenden Kabeln, die zu Stolperfallen werden könnten, denn auch hierfür gibt es zahlreiche Lösungen (Wandleisten, Kabelklemmen etc.)
– Gefährlich können auch Rollcontainer werden, denn diese können beim Aufstützen kippen oder wegrollen und so zu Stürzen führen.

Altersgerecht ausgestattete Toiletten und Badezimmer

In den Toiletten kommt es am häufigsten zu Stürzen… Für eine ältere allein lebende Person kann aber auch der Einstieg in eine hohe Badewanne oder der glatte Boden nach dem Duschen zu einer echten Gefahrenquelle werden.
– Kaufen Sie daher am besten einen speziellen Duschsitz und statten Sie Ihre Dusche mit einem speziellen Anti-Rutsch-Belag aus (dieser sollte sehr schmal sein und keine Stufe beinhalten). Denken Sie auch über die Anschaffung einer Badewanne mit speziellem Einstieg (z.B. Tür) nach. Diese altersgerecht ausgestatteten Modelle vereinfachen inzwischen das Leben vieler Senioren.
– Ersetzen Sie Ihre herkömmlichen Toiletten durch höhere Toiletten: Diese erleichtern das Hinsetzen, vor allem aber auch das Aufstehen! Natürlich sollten Sie auf beiden Seiten Griffe installieren.
– Falls Sie dies noch nicht getan haben, sollten Sie sich auch für ein Duschthermostat (Wassermischer) entscheiden. Das ist praktisch und sehr bequem! Dadurch kann die Wassertemperatur leichter geregelt und unnötige Bewegungen verhindert werden. Auch die Gefahr von Verbrennungen wird effektiv gemindert.

Um eine Wohnung altersgerecht für eine allein lebende Person auszustatten, sind mitunter größere Investitionen nötig. Teilweise gibt es dafür auch Unterstützung vom Staat oder privaten Stiftungen! Informieren Sie sich dazu auf einschlägigen Internetseiten und sehen Sie der Zukunft mit Gelassenheit entgegen!

Das Badezimmer ist der Ort, wo für ältere Menschen die meisten Gefahren lauern Klick um zu Tweeten

Autor: Weenect

Weenect, leader de la géolocalisation familiale, propose une gamme de traceurs GPS pour les différents membres de la famille : les enfants, les seniors, les chiens et chats. Ce blog a vocation à aider les familles dans leur vie quotidienne.