Ist es eine Frage der Hunderasse oder eher des individuellen Verhaltens? Jedes Jahr vermissen tausende Hundebesitzer Ihren Hund: Er ergreift plötzlich die Flucht und kommt dann nie wieder zurück… Gibt es bestimmte Hunderassen, bei denen dieses Phänomen häufiger als bei anderen zu beobachten ist?

Gründe für das Entlaufen

Die Gründe können vielfältiger Natur sein. Versuchen Sie bestimmte Situationen vorauszusehen und zu umgehen, um spätere Dramen zu vermeiden.
– Verlust von Bezugspunkten: Dies ist eine der häufigsten Ursachen für das Entlaufen. Dahinter stecken kann ein schlecht geplanter oder vom Tier schlecht verarbeiteter Umzug. Es kann sich dabei um einen dauerhaften Umzug (Wohnungswechsel etc.), aber auch um einen zeitlich befristeten Umzug handeln (Beispielweise Miete einer Ferienwohnung). Ihr Hund versucht dabei möglicherweise um jeden Preis seine gewohnte alte Umgebung wiederzufinden.
– Angst: Oft genügt ein lautes Geräusch oder ein lauter Knall (Nr. 1 störende Umwelteinwirkungen auf unsere vierbeinigen Freunde) und der Hund rennt instinktiv so weit wie möglich von der Lärmquelle davon. Dies wird insbesondere dann zum Problem, wenn er durch eine offene Türe oder einen nicht eingezäunten Garten die Möglichkeit dazu hat, sehr weit davon zu laufen…
– Langeweile : Hunde die sich langeweilen, nicht ausreichend Gelegenheit haben sich zu beschäftigen, mitunter auch von Ihrem Besitzer etwas vernachlässigt und für längere Zeiträume alleine gelassen werden, entlaufen häufiger als andere Tiere: Diese Hunde laufen davon, um Abwechslung sowie neue Spielkameraden und Beschäftigung zu finden
– Erziehung: Zwei entgegengesetzte Erziehungsansätze führen jeweils zu einem erhöhten Risiko und können dafür sorgen, dass der Hund bei nächstbester Gelegenheit weglaufen wird: Zum einen eine zu lockere Erziehung (fehlender Respekt, fehlendes Aufzeigen von Grenzen wie z.B. Bereiche, in denen sich der Hund aufhalten darf) oder zum anderen eine zu strenge Erziehung (z.B. zu häufiges Einschließen oder Bestrafen des Hundes).

Gibt es Hunderassen, bei denen dieses Phänomen gehäuft zu beobachten ist?

Im Allgemeinen sagt man, dass die Ursache für das Entlaufen in keinem direkten Zusammenhang mit der Hunderasse steht. Dennoch lässt sich beobachten, dass bestimmte Hunderassen häufiger in einschlägigen Statistiken vertreten sind als andere.
– Beagle, Bracke, Französischer Spaniel, Bluthund, Foxterrier, Griffon, Setter: Was haben diese Hunderassen für eine Gemeinsamkeit? Sie sind alle Jagdhunde! Sie sind alle stämmig, fühlen sich in der Natur und im Freien wohl und überwinden ohne Schwierigkeit sehr große Entfernungen. Zu dieser Gruppe zählt auch der stark nachgefragte und beliebte Shiba inu
– Husky, Saarlooswolfshund, Tschechoslowakischer Wolfshund, Malamute, Akita… Diese Wach-,Arbeits- oder Schlittenhunde, sind von Natur aus extrem selbstständig und wild. Sie haben also keine Angst, neues bzw. unbekanntes zu entdecken
– Labrador, Cocker, Deutscher Schäferhund, Jack Russell: Auf den ersten Blick haben diese Hunderassen nicht viel gemeinsam. Doch bei allen handelt es sich um bei Hundehaltern weit verbreitete und beliebte Rassen! Also ist es wenig erstaunlich, dass auch diese Hunderassen Spitzenplätze in Statistiken entlaufener Hunde einnehmen.

Was tun, wenn mein Hund entlaufen ist?

Setzen Sie auf bewährte Maßnahmen, die bei vermissten Tieren zum Einsatz kommen: Kleine Plakate aufhängen, die nähere Umgebung abgehen, Nachbarn, Inhaber von Geschäften, Polizei und Tierärzte informieren sowie einen Eintrag in speziell dafür vorgesehene Datenbanken vornehmen. Sollte Ihr Hund zurückkehren, bestrafen Sie ihn nicht! Analysieren Sie stattdessen besser die Gründe für das Entlaufen und schaffen Sie diesbezüglich Abhilfe: Bieten Sie Ihrem Hund mehr Dinge an mit denen er sich beschäftigen kann, bringen Sie ihn mit anderen Hunden zusammen, verbringen Sie selbst mehr Zeit mit ihm und kämpfen Sie schließlich gegen Versuchungen wie z.B. ein offenes Gartentor an. Sollten diese Maßnahmen nicht ausreichend sein oder der Hund ein weiteres Mal entlaufen, sollten Sie gemeinsam mit einem Hundetrainer auch über erzieherische Maßnahmen nachdenken: Dabei geht es vor allem darum, den Hund empfänglich für die Anweisungen seines Halters zu machen sowie um die Verinnerlichung von Verboten und Grenzen… Dies wird für alle nur von Vorteil sein!
Um Ihren Hund im Ernstfall leicht wiederzufinden, empfehlen wir Ihnen parallel dazu den Einsatz eines speziell für Hunde entwickelten GPS-Trackers wie Weenect Pets. Dieses Produkt ermöglicht es Ihnen, stets einen Blick auf die aktuelle Position Ihres Hundes zu haben und Ihren vierbeinigen Liebling falls nötig schnellstmöglich und mühelos wiederzufinden.

Jagdhunde, Wachhunde und generell alle weit verbreiteten Hunderassen nehmen Spitzenplätze in… Klick um zu Tweeten

 

Autor: Weenect

Weenect, leader de la géolocalisation familiale, propose une gamme de traceurs GPS pour les différents membres de la famille : les enfants, les seniors, les chiens et chats. Ce blog a vocation à aider les familles dans leur vie quotidienne.