Ein Umzug bedeutet, selbst wenn man sich auf die neue komfortable Wohnung freut, immer eine stressreiche Zeit! Und inmitten aller Umzugskisten vergessen wir manchmal, dass der Wohnungswechsel auch unseren vierbeinigen Freunden eine große Portion an Stress bereitet… Anbei unsere Tipps, damit bei Ihrem Umzug alles gut gelingt – für Sie und Ihre tierischen Begleiter.

Den Umzug rechtzeitig voraussehen

Sie selbst stellen sich seit Monaten darauf ein, doch Ihr Tier hat noch keine Ahnung davon, dass sich sein gesamtes Lebensumfeld innerhalb weniger Tage, wenn nicht sogar weniger Stunden, vollständig ändern wird! Dennoch: Die gute Intuition der Tiere ist bekannt und die bereit stehenden Umzugskartons machen sicher auch das ein oder andere Tier stutzig…
Noch vor Ihrem eigentlichen Umzug sollten Sie Ihren Hund mit seiner neuen Umgebung vertraut machen, indem Sie bereits regelmäßig im Umfeld Ihrer neuen Wohnung mit ihm spazieren gehen. Vorteil: Am Tag des Umzugs betritt Ihr Hund damit kein absolutes Neuland mehr! Während dies mit einem Hund gut funktioniert, wird es für andere Tiere schon deutlich schwieriger.
Für alle Tiere gilt: Achten Sie auf deren Gesundheit. Ermitteln Sie daher gleich den nächsten Tierarzt oder die nächste Tierklinik in der Nähe Ihrer neuen Wohnung. Wenn Sie ins Ausland ziehen, beachten Sie zusätzlich, dass alle notwendigen Impfungen auf einem aktuellen Stand sind.
Achten Sie auch darauf, bis zum Tag des Umzugs die Gewohnheiten für Ihr Tier nicht zu sehr zu verändern und somit seine Stressbelastung gering zu halten. Spielzeuge, Körbchen, Kratzbrett und andere Ihrem Tier bekannte Gegenstände sollten als erstes in die Umzugskartons kommen, um am neuen Ort gleich verfügbar zu sein. Besonders vom Umzugsstress betroffen sind Nagetiere, Vögel und Katzen, da diese sehr auf Ihre alltägliche Routine eingestellt sind. Für einen Hund bedeutet ein Umzug meist weniger Stress und er reagiert auf einen Ortswechsel meist aufgeschlossen, solange Sie mit Ihm zusammen bleiben.

Der Tag des Umzugs

Nun ist es soweit: Die Wohnung wird leergeräumt, die Möbelpacker sind in den einzelnen Zimmern unterwegs, viele Leute die alle in verschiedene Richtungen laufen… Dieser hektische Moment ist durchaus auch für Tiere fühlbar! Diese sollten abseits der Hektik, so lange wie möglich in einem separaten Zimmer mit Ihren liebsten Gegenständen verweilen. Noch besser wäre es, wenn den ganzen Tag jemand auf sie aufpassen könnte! Es besteht nämlich die Gefahr, dass manche Tiere aus Panik einfach weglaufen könnten. Schließlich sind am Tag des Umzugs praktisch alle Türen weit geöffnet…
Am besten bringen Sie Ihr Tier selbst an Ihren neuen Wohnort. Es gibt auch Umzugsfirmen, die das Tier gegen Gebühr an den neuen Ort transportieren. Davon raten wir jedoch ab, da dadurch nur der Stress Ihres Tieres zusätzlich gesteigert wird. Wenn Sie mit dem Auto fahren, sollten Sie regelmäßig Pausen einplanen. Passen Sie z.B. an einer Autobahnraststätte dabei sehr gut auf, dass Ihr Tier nicht versehentlich verloren geht. Wenn Sie mit dem Flugzeug oder der Bahn reisen, sollten Sie vorher mit Ihrem Tierarzt sprechen. Er kann Ihrem Tier ggf. ein Beruhigungsmittel vor Abfahrt verabreichen.

Die Ankunft am neuen Wohnort

Ein neuer Wohnort bedeutet, dass zunächst einmal neue Bezugspunkte und neue Gewohnheiten geschaffen werden müssen. Und dies geht manchmal gar nicht so schnell. Seien Sie auch vorsichtig im Umgang mit Türen, Fenstern und Toren, denn ein noch „unverdauter“ Umzug ist bei Tieren einer der häufigsten Gründe für ein Weglaufen! Richten Sie gleich zu Beginn in einem Zimmer eine spezielle Ecke für Ihren Liebling ein und stellen Sie ihm dort alle Lieblingsgegenstände zu Verfügung, damit er gleich einen Rückzugsort vorfindet, an dem er sich vom Stress des Umzugstages erholen kann. Vor allem Katzen haben, wenn sie in einer neuen Wohnung ankommen, oft auch das Bedürfnis, sich erst einmal abzuschotten, bevor sie dann langsam beginnen, die Räumlichkeiten zu erforschen. Oft verstecken sie sich auch an den ungewöhnlichsten Orten und bleiben dort mehrere Stunden.
Um den Stress weiterhin möglichst gering zu halten, sollten sie nichts an alten Gewohnheiten ändern: Uhrzeit und Zusammensetzung der Mahlzeiten, Länge der Spaziergänge etc. sollten Sie wie in der alten Wohnung beibehalten. Im Gegenzug sollten Sie Ihren Tieren etwas mehr Zeit zum Spielen und zum Schmusen einräumen. Dies hilft ihnen, besser mit der veränderten Umgebung klarzukommen. Bei manchen Tieren kann die durch den Umzug verursachte Ängstlichkeit jedoch mehrere Wochen andauern. In diesem Fall wenden Sie sich am besten an Ihren Tierarzt, der Ihrem vierbeinigen Begleiter ein angstlösendes Medikament verabreichen kann.
Ein Umzug bedeutet Stress für die ganze Familie… Tiere mit eingeschlossen! Denken Sie also immer daran, Ihre tierischen Begleiter rechtzeitig mit einzubeziehen, wenn größere Veränderungen im Lebensumfeld anstehen und achten Sie darauf, Gewohnheiten und Lebensbedingungen dabei so weit wie möglich zu erhalten. Ein Umzug ist schließlich auch eine gute Gelegenheit, um einen GPS-Tracker für Tiere zu testen. Diese sind einfach zu handhaben und sehr nützlich, da Sie Ihre Katze oder Ihren Hund mühelos wiederfinden können, sollte sie bzw. er in der Hektik des Umzugs einmal verloren gehen. Außerdem haben Sie stets einen Blick auf Ihr Tier während es mit sicherlich großem Interesse die neue Umgebung erforscht…

Bei machen Tieren kann die durch den Umzug verursachte Ängstlichkeit mehrere Wochen andauern Klick um zu Tweeten

 

Autor: Weenect

Weenect, leader de la géolocalisation familiale, propose une gamme de traceurs GPS pour les différents membres de la famille : les enfants, les seniors, les chiens et chats. Ce blog a vocation à aider les familles dans leur vie quotidienne.