Pressemeldung - 07/2026

Von Mikrochip bis Elektrohalsband: Wie gut kennen Europas Tierhalter:innen die Gesetze?

Eine Weenect-Umfrage unter fast 5.000 europäischen Tierhalter:innen zeigt: Deutsche Tierhalter:innen zählen zu den technikaffinsten in Europa – mit besonders starken Ergebnissen beim Wissen rund um Tracking-Technologien.

©Weenect_AI generated

Lesezeit : 3 min

Berlin / Paris, Juli 2026. Als das Europäische Parlament im April 2026 dafür stimmte, die Kennzeichnung per Mikrochip für alle Hunde und Katzen in der EU verpflichtend zu machen, dies als Teil eines umfassenderen Tierschutzpakets, rückte eine zentrale Frage in den Fokus: Wie gut kennen Tierhalter:innen eigentlich die geltenden Regeln? Um das herauszufinden, hat Weenect, eine der führenden europäischen Marken für GPS-Tracker, die Antworten von 4.997 Tierhalter aus Frankreich, Deutschland, Spanien, Italien, den Niederlanden und dem Vereinigten Königreich ausgewertet. Sie alle hatten an einem Quiz mit 16 Fragen zu Tierschutzgesetzen, Kennzeichnungspflichten und Tracking-Technologien teilgenommen. Die Ergebnisse zeigen insgesamt ein hohes Wissensniveau, aber auch deutliche Wissenslücken bei nationalen Regelungen.

Spanien liegt vorn. Das Wissensniveau ist europaweit hoch.

Spanien erzielte mit 81,6 % den höchsten Durchschnittswert der Erhebung, dicht gefolgt von Deutschland auf Platz 2 mit 80,9 %. Die Niederlande verzeichneten mit 77,2 % den niedrigsten Wert. Trotz dieser Unterschiede beantworteten die Teilnehmenden in allen sechs Ländern im Durchschnitt 13 von 16 Fragen richtig. Das ist ein starkes Ergebnis und zeigt, dass es in Europa eine breite gemeinsame Wissensbasis rund um Haustierhaltung, Mikrochip-Kennzeichnung und Sicherheit gibt.

Elektrohalsbänder: Die Frage, an der fast alle scheiterten

Besonders schwer fiel den Befragten die Frage, in welchen Ländern es kein landesweites Verbot von Elektrohalsbändern gibt. Über alle sechs Länder hinweg beantwortete nur etwa jede:r Dritte diese Frage korrekt. Damit war es die einzige Frage, deren gewichteter europäischer Durchschnitt unter 30 Prozent lag.

Unter den deutschen Befragten beantworteten 33,4 % die Frage zu Elektrohalsbändern vollständig richtig – besser als Frankreich mit 26,0 % und die Niederlande mit 24,4 %, aber dennoch deutlich unterhalb der Mehrheit. Die größte Hürde: Während 80,6 % Deutschland korrekterweise nicht auswählten, denn hier gilt ein bundesweites Verbot, wussten nur 38,6 %, dass es im Vereinigten Königreich ebenfalls kein landesweites Verbot gibt. Dies war länderübergreifend der am häufigsten missverstandene Punkt.

Reisen über Grenzen hinweg: Gut verstanden vor der Sommersaison

89,7 % der deutschen Befragten wussten, dass Hunde, Katzen und Frettchen für Reisen innerhalb der EU per Mikrochip gekennzeichnet, gegen Tollwut geimpft und mit einem EU-Heimtierausweis ausgestattet sein müssen. Damit lag Deutschland über dem europäischen Durchschnitt und nur knapp hinter Spanien, wo 96,5 % der Teilnehmenden diese Frage korrekt beantworteten.

Die neue EU-Regelung zur Kennzeichnung per Mikrochip - inklusive Registrierung in nationalen Datenbanken und Datenaustausch zwischen den Mitgliedstaaten – wird diese Anforderungen künftig weiter stärken. Gleichzeitig kann sie dazu beitragen, entlaufene Tiere im Ausland schneller wieder mit ihren Halter:innen zusammenzuführen.

Deutsches Recht: Klarer Heimvorteil

Bei der Frage zur in Deutschland geltenden Besonderheit, dass Mietinteressent:innen ihr:e Vermieter:in vor der Haltung eines Haustiers informieren müssen, antworteten 85,3 % der deutschen Befragten richtig und liegen damit auf Platz 1 vor den anderen Ländern. Damit bildet Deutschland eine Ausnahme im europäischen Vergleich: In den meisten Ländern schnitten die Befragten bei Fragen zur eigenen nationalen Gesetzgebung eher schwächer ab. Deutsche Tierhalter:innen hingegen scheinen besonders gut über jene Regeln informiert zu sein, die sie direkt betreffen.

Europäer:innen kennen Tracking-Technologien – und wissen, warum sie wichtig sind

Auch beim Wissen rund um Tracking-Technologien erzielten deutsche Befragte starke Ergebnisse: 98,8 % beantworteten die Frage, warum GPS-Genauigkeit in städtischen Umgebungen etwas ungenauer sein kann, korrekt – der zweithöchste Wert aller Länder, knapp hinter Italien mit 99,4 %. Bei der Unterscheidung zwischen Bluetooth und GPS lagen deutsche Teilnehmende bei 94,1 %. Bei der Frage nach dem Ziel der EU Tierschutzgesetzgebung erreichte Deutschland 91,2 % und lag damit leicht hinter Frankreich, das mit 97,9% den höchsten Wert erzielte.

In der Praxis ist dieses Wissen entscheidend: Die Wahl der richtigen Technologie hat unmittelbaren Einfluss darauf, wie zuverlässig ein entlaufenes Tier gefunden werden kann. Dass europäische Tierhalter:innen diese Unterschiede bereits gut verstehen, ist ein positives Signal für die Sicherheit von Haustieren in ganz Europa.

Das Quiz bleibt auf weenect.com weiterhin verfügbar – für alle, die ihr eigenes Wissen testen möchten.

Über Weenect

Das Unternehmen Weenect wurde im Januar 2012 von Adrien Harmel, Bénédicte de Villemeur-Vieille und Ferdinand Rousseau gegründet. Es ist ein französisches Unternehmen, das sich auf Haustier-Tracker für Hunde und Katzen spezialisiert hat – mit Funktionen wie das 1-Sek-Live-Tracking, Aktivitätstracking, Rückruffunktion und vielen mehr. Das GPS-Tracking funktioniert in Echtzeit und ohne Entfernungsbegrenzung. Mehr als 2.000 Partnergeschäfte- und Plattformen vertreiben Weenect Produkte. Bereits mehr als 350.000 Haustierbesitzer:innen setzen auf die Tracker-Systeme von Weenect.

PRESSEKONTAKT

Anna-Maria Gerhart

Media & Brand Relations

anna-maria@weenect.com

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